SPD kritisiert Bundesfreiwilligendienst

Berlin - Die SPD hat den Vorschlag des Bundesfamilienministeriums zur Schaffung eines Bundesfreiwilligendienstes kritisiert. Es geht um unnötige Konkurrenz und überflüssige Doppelstrukturen.

Der SPD-Familienexperte Sönke Rix sagte der “Berliner Zeitung“, der Vorschlag der Familienministerin sei kein großer Wurf. “Es ist bedauerlich, dass hier Doppelstrukturen geschaffen werden - das führt zu unnötiger Konkurrenz.“

Sie waren die Chefs der SPD

Sie waren die Chefs der SPD

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) hatte am Donnerstag angekündigt, die von den Ländern organisierten Dienste des Freiwilligen Sozialen und des Freiwilligen Ökologischen Jahres durch einen vom Bund organisierten Freiwilligendienst zu ergänzen. Dadurch soll der Wegfall des Zivildienstes aufgefangen werden.

Der Paritätische Wohlfahrtsverband zeigte sich hingegen zufrieden mit den Regierungsplänen. Der Vorschlag sei zu begrüßen, sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbandes, Ulrich Schneider, der Zeitung.

dapd

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