US-Wahlkampf

Michelle Obama und Ann Romney im Vergleich

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Michelle Obama und Ann Romney haben versucht, für ihre Männer zu punkten.

Washington - Die Ehefrauen der beiden Kontrahenten bei der US-Wahl haben versucht, mit emotionalen Reden bei den Parteitagen Sympathiepunkte zu sammeln. Ein Vergleich:

KLEID BEIM AUFTRITT

Michelle Obama:

Knielang, armfrei, rosa-metallisch. Kreiert vom afroamerikanischen Designer Tracy Rees. Pinke Pumps.

Ann Romney:

Ebenfalls knielang, knallrot, mit Gürtel und halblangen Ärmeln. Designer: Oscar de la Renta.

US-Wahlkampf: So punkteten Michelle Obama und Ann Romney

US-Wahlkampf: So punkteten Michelle Obama und Ann Romney

ZENTRALE ZITATE

Michelle Obama:

„Ich habe aus erster Hand erfahren, dass Präsident zu sein Dich nicht verändert - es zeigt, wer Du bist.“

„Wir waren so jung, so verliebt und so verschuldet.“

„Ich hätte nicht gedacht, dass das möglich ist, aber heute liebe ich meinen Mann sogar noch mehr als vor vier Jahren.“

Ann Romney:

„Ich liebe ihn immer noch, den Jungen, den ich auf einem Highschool-Tanzabend kennengelernt habe.“

„In den Märchenbüchern, die ich gelesen habe, gab es nie lange, verregnete Winternachmittage daheim mit fünf schreienden Jungs. Und es gab auch nie Kapitel über Multiple Sklerose oder Brustkrebs.“ „Nein, Mitt und ich führen eine echte Ehe.“

„Ihr könnt Mitt vertrauen... Er ist der Mann, den Amerika braucht. Er wird nicht versagen.“

PRIVATE ENTHÜLLUNGEN

Michelle Obama:

Barack hat sie früher zu Verabredungen mit einem durchgerosteten Auto abgeholt. „Ich konnte tatsächlich den Asphalt sehen durch ein Loch in der Beifahrertür.“

„Er war der Typ, dessen stolzester Besitz ein Couchtisch war, den er im Abfall gefunden hat; und dessen einziges Paar vernünftiger Schuhe eine halbe Größe zu klein war.“

Ann Romney:

„Wir heirateten und zogen in eine Kellerwohnung. Wir sind zusammen zu unseren Kursen gegangen, haben uns die Hausarbeit geteilt und aßen eine Menge Pasta und Thunfisch... Unser Esstisch war ein herunterklappbares Bügelbrett in der Küche. Das waren ganz besondere Tage.“

„Ich war da, als er und eine kleine Gruppe von Freunden darüber sprachen, eine neue Firma zu starten. Ich war da, als sie strauchelten und sich fragten, ob die ganze Idee funktioniert.“

WIE DIE EHEMÄNNER REAGIERTEN

Barack Obama:

Saß im Weißen Haus mit seinen Töchtern Sasha und Malia der Couch und schaute sich die Rede im Fernsehen an. Das Weiße Haus verbreitete umgehend ein Foto davon auf dem Fotonetzwerk Flickr.

Mitt Romney:

Kam nach der Rede auf die Bühne, um seine Frau zu umarmen und zu küssen. Arm in Arm winkten sie in die Fotokameras.

dpa

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