Kongresswahlen am 6. November

Midterm Elections 2018 Ergebnisse: Diese Entscheidungen sind noch offen

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Midterm elections 2018: Es gibt einen Teilsieg der Demokraten.

Am 6. November 2018 finden in den USA die Midterm Elections statt. Wann steht das Ergebnis fest, wie Republikaner und Demokraten abschneiden?

Midterm Elections Ergebnisse für den Senat: Republikaner erzielen Mehrheit

09.01 Uhr: Laut der „New York Times“ haben die Demokraten jetzt die 218 Sitze erreicht, die sie für die Kontrolle des Repräsentantenhauses brauchen.

08.42 Uhr: Bei den US-Kongresswahlen sind die wichtigsten Entscheidungen ausgerufen, doch einige Einzelrennen bleiben offen. Die demokratische Gouverneurskandidatin Stacey Abrams hofft in Georgia, dass ihr die verbleibenden Stimmen noch helfen, Gegner Brian Kemp unter 50 Prozent zu drücken. Dann müsste es eine Stichwahl geben. Auch der Sieger der Senatswahl in Florida war noch nicht bestätigt. Bei den Entscheidungen für das Repräsentantenhaus in Kalifornien konnten die Republikaner die erwarteten Sitze verteidigen. Die Auszählung dort dauert noch mehrere Tage, weil für Briefwahlstimmen der Poststempel gilt und ein Absenden am Wahltag genügt.

07.52 Uhr: Die Mehrheit der Republikaner im Senat ist jetzt hundertprozentig sicher: 50 Sitze braucht es dazu, die Republikaner liegen bei 51 und haben nach dem jetzigen Zwischenstand drei Sitze gewonnen.

07.13 Uhr: Die Demokraten haben das Gouverneursamt im bevölkerungsreichsten Bundesstaat Kalifornien verteidigt. Erwartungsgemäß setzte sich der 51-jährige Gavin Newsom, amtierender Vizegouverneur des Westküstenstaats, gegen den Republikaner John Cox (63) durch, wie mehrere US-Sender am Dienstagabend (Ortszeit) übereinstimmend berichteten.

07.01 Uhr: In den USA haben die letzten Wahllokale geschlossen. Noch bis 20.00 Uhr Ortszeit (6.00 MEZ am Mittwoch) konnten die Wähler im westlich gelegenen US-Bundesstaat Alaska ihre Stimme abgeben. Wegen der vielen Zeitzonen in den USA hatte sich die Wahl über insgesamt 18 Stunden erstreckt.

06.55 Uhr:

Im US-Senat deutet sich kurz vor Ende der meisten Auszählungen noch einmal ein Endspurt der Republikaner an: 51 Sitze sind von US-Medien bereits bestätigt, ein weiterer Sieg in Florida steht so gut wie fest und in Arizona deutet er sich an. In Mississippi kommt es am 27. November zu einer Stichwahl. Damit käme die Partei Donald Trumps auf 54 der 100 Sitze im Senat.

Im Repräsentantenhaus sieht es dagegen viel besser für die Demokraten aus: Sie gewinnen laut CNN bis zu 35 Sitze hinzu. Laut aktueller Hochrechnung der „New York Times“ kommen sie auf 229 Sitze, die Republikaner erhalten demnach 206 Sitze. Über alle Rennen hinweg werden sie laut dieser Vorhersage rund 7 Prozentpunkte vor den Republikanern liegen. Bei den Gouverneuren gelang es den Demokraten bisher, vier Posten hinzuzugewinnen.

06.42 Uhr: Neuer Zwischenstand: Die Demokraten liegen jetzt mit 193 gewonnenen Sitzen vor den Republikanern mit 178 Sitzen. Im Senat ist es umgekehrt: Die Republikaner liegen mit 51 gewonnenen Sitzen vor den Demokraten mit 43.

06.13 Uhr: Auch von Arizona und New York sind weitere Bezirke den Demokraten im Repräsentantenhaus zugefallen. Damit steht es 179 Sitze zu 169 Sitze für die Demokraten. 

06.00 Uhr: Im Repräsentantenhaus sind mittlerweile 22 Sitze an die Demokraten gewandert. Damit steht es 171 zu 166 für die Demokraten. 

Kansas wird zukünftig auch von einem Gouverneur der Demokraten geleitet.

05.59 Uhr: Für den Senat können die Republikaner den Sieg aktuell verbuchen. Drei Sitze haben die Demokraten an die Republikaner verloren: Indiana, Missouri, North Dakota.

Midterm Elections Ergebnisse 2018: Sieg im Repräsentantenhaus für Demokraten?

05.41 Uhr: Ausgleich im Repräsentantenhaus: Aktuell stehen sich 156 Sitze zu 156 Sitzen gegenüber. 18 Sitze konnten die Demokraten neu verbuchen. Unter anderem haben sie einen Bezirk in New Jersey und Texas dazugewonnen.

05.28 Uhr: Der Sieg im Repräsentantenhaus scheint für die Demokraten immer näher zu rücken. Bereits 16 Sitze konnten sie dazu gewinnen.  

05.13 Uhr: New Mexiko konnte ebenso ein demokratischer Kandidat bei den Gouverneurswahlen für sich entscheiden. Michelle Lujan Grisham zog an Steve Pearce vorbei. 

Nach Berechnungen von NBC werden die Demokraten im Repräsentantenhaus eine Mehrheit von 229 Sitzen erhalten. Die Republikaner stellen demnach nur noch 206 Abgeordnete.Es bleibt abzuwarten, ob sich dieses Midterm Election Ergebnis tatsächlich bewahrheitet.  

05.01 Uhr: 14 Sitzen konnten die Demokraten mittlerweile gewinnen. Damit stehen sich 135 Sitze der Demokraten und 143 Sitze der Republikaner gegenüber. Das könnte gut für die Demokraten im Repräsentantenhaus aussehen. Anders sieht es im Senat aus. In North Dakota habe die Republikaner einen Sitz gewonnen. Daher steht es hier gerade 40 zu 50 für die Republikaner. 

04.45 Uhr: US amerikanische TV-Sender berichten überraschender Weise von einem Sieg der Demokraten im Repräsentantenhaus, jedoch haben noch einige Wahllokale im Westen geöffnet. Die letzten Wahllokale schließen in Alaska erst um 7.00 Uhr nach europäischer Zeit. Daher ist die Aussage mit Vorsicht zu genießen. 

04.41 Uhr: Texas bleibt im Senat in republikanischer Hand. Ted Cruz konnte sich ganz knapp durchsetzen.

04.32 Uhr: Und noch ein weiterer Sitz aus Colorado kommt für die Demokraten im Repräsentantenhaus dazu. Damit haben sie 12 Sitze dazugewonnen. 23 Sitze benötigen sie für eine Mehrheit.

04.21 Uhr: Aktuell konnten die Demokraten 11 Sitze im Repräsentantenhaus für sich neu gewinnen. Einen mussten sie bisher abgeben. Es bleibt aber weiterhin spannend.

Midterm Elections Ergebnisse 2018: Weitere Sitze fallen an die Demokraten

04.15 Uhr: Und noch mehr Sitze fallen im Repräsentantenhaus an die Demokraten. Mittlerweile konnten sie weitere Sitze für sich entscheiden. Wichtig war vor allem ein Bezirk aus New York. Weitere aus Pennsylvania kamen hinzu, einen Sitz aus Pennsylvania haben die Demokraten an die Republikaner verloren. Außerdem wird Michigan zukünftig einen Demokraten und keinen Republikaner als Gouverneur haben.

04.07 Uhr: Wer wird den Senatssitz in Texas holen. Aktuell ist der Republikaner wieder ganz knapp an dem Demokraten vorbeigezogen. 50,3 Prozent zu 49,1 Prozent steht es hier gerade.

03.58 Uhr: Neuesten Ergebnissen zur Folge konnten die Demokraten drei weitere Sitze im Repräsentantenhaus für sich gewinnen. Einen weiteren Sitz in einem Wahlbezirk in Florida, einen Bezirk in Pennsylvania und in Minnesota einen Bezirk.

03.54 Uhr: Auffallend ist auch, dass die Demokraten sich ihre Bezirke im Süden Texas erhalten konnten.

03.44 Uhr: South Dakota und Nebraska scheinen weiterhin komplett in republikanischer Hand im Repräsentantenhaus zu bleiben. Und auch Florida ging in weiten Teilen an die Republikaner.

Midterm Elections Ergebnisse 2018: das Wahllokal in New York schließt

03.23 Uhr: Immer mehr Ergebnisse der Midterm Elections stehen zur Verfügung. So konnte die vielversprechende Demokratin Amy McGrath in dem Distrikt 6 von Kentucky nicht am amtierenden Republikaner Andy Barr vorbeiziehen. Dafür konnte der demokratische Kandidat in Illinois den Gouverneurs-Posten für sich gewinnen. 

Aktuelle Sitzverteilung im Repräsentantenhaus: 68 Sitze Demokraten und 71 Sitze Republikaner.

Sitzverteilung im Senat: 34 Sitze Demokraten zu 45 Sitzen Republikaner. Schwerer Schlag hier für die Demokraten - sie haben in Indiana ihren Sitz an die Republikaner verloren

02.54 Uhr: Um 3 Uhr unserer Zeit schließen weitere Wahllokale, hier ist auch New York dabei, was wieder spannend werden könnte.

Bald liegen auch Ergebnisse und Hochrechnungen dieser Staaten vor: Arizona , Colorado, der Rest von Kansas, Louisiana, der Rest von Michigan, Minnesota, Nebraska, New Mexico, New York, North Dakota, westlicher Teil von South Dakota, Rest von Texas, Wisconsin,Wyoming

Midterm Elections 2018: Zwei Sitze im Repräsentantenhaus gehen an die Demokraten

02.53 Uhr: Aktuelle Sitzverteilung würde nach den Hochrechnungen wie folgte aussehen: Im Repräsentantenhaus fallen 36 Sitze den Demokraten zu und 40 den Republikanern. Im Senat steht es 31 Sitze für die Demokraten zu 42 Sitze für die Republikaner. Bei den Gourverneurswahlen gehen 8 Sitze an die Demokraten und 10 an die Republikaner. 

02:32 Uhr: Zwei Sitze konnten die Demokraten laut New York Times von den Republikanern übernehmen: Florida mit Bezirk 27 und in Virginia den Bezirk 10. Damit würde es aktuell 29 Sitze für die Demokraten zu 34 Sitzen für die Republikaner im Repräsentantenhaus stehen.

Aktuelle Hochrechnungen und mögliche Ergebnisse der Midterm Elections 2018

02.21 Uhr: Erstes Fazit: Die Midterm Elections laufen aktuelle für die Demokraten nach Plan. Im Repräsentantenhaus konnten die Demokraten voraussichtlich bereits sitze der Republikaner übernehmen. Außerdem lagen die Demokraten, laut CNN, aktuell in 15 bisher republikanischen Wahlkreisen vorne. Insgesamt müssen sie 23 Sitze hinzugewinnen, um sich die Mehrheit der 435 Abgeordneten des Repräsentantenhauses zu sichern. 

02.18 Uhr: Auffallend ist, dass der sonst sehr konservative und vor allem republikanische Staat Texas, nach aktuellen Hochrechnungen, einen Republikaner in den Senat entsenden könnte.

02.03 Uhr: Immer mehr Distrikte fallen in Florida den Republikaner zu. Dafür konnte in Alabama ein Distrikt von den Demokraten gewonnen werden, genauso wie ein weiterer Distrikt oder Wahlbezirk in North Carolina. Virgina geht im Senat wohl an den demokratischen Kandidaten, genauso wie Massachusetts, Connecticut. Maryland und Delaware.  

02.00 Uhr: In diesen Staaten haben nun die Wahllokale geschlossen: Alabama, Connecticut, Delaware, District of Columbia, Florida panhandle, Illinois,  große Teile von Kansas, Maine, Maryland, Massachusetts, Teile von Michigan, Mississippi, Missouri, New Jersey, Oklahoma, Pennsylvania, Rhode Island, Osten von South Dakota, Tennessee, große Teile von Texas.

01.49 Uhr: Zwei weitere Distrikte in Florida fallen nach aktuellen Hochrechnung den Demokraten zu. Und noch weitere zwei den Republikanern. In Floridas gibt es demnach ein richtiges Kopf-an-Kopf-Rennen. 

Nach den aktuellen Hochrechnungen steht es gerade Unentschieden bei der Sitzverteilung im Repräsentantenhaus: Demnach würden gerade 10 Sitze den Demokraten und den Republikanern zu fallen. 218 Sitze benötigt man, um die Mehrheit im Repräsentantenhaus zu haben. 

01.29 Uhr: Zwei Distrikte aus Florida konnte bereits die Republikaner für sich entscheiden. Ein weitere Distrikt in Kenntucky fällt ebenso den Republikanern zu. Bernie Sanders verteidigt als unabhängiger Kandidat seinen Senatorensitz in Vermont. Er stimmt meist jedoch mit den Demokraten überein und erhält somit bereits seine dritte Amtszeit im Senat. Hillary Clintons Vizepräsidentschaftskandidat Tim Kaine aus Virginia wird zum zweiten Mal in den Senat einziehen.

Für den Senat: Florida scheint an den Republikaner zu gehen, ebenso wie Virgina.

01.00 Uhr: Die nächsten Wahllokale schließen in folgenden Staaten: Georgia, große Teile Florida, New Hampshire, der Rest von Indiana, West Kentucky, South Carolina, Vermont, Virginia. Auch liegen somit bald die ersten Hochrechnungen vor. Vor allem der „Swing State“ Florida wird hier spannend. 

00.36 Uhr: In Kentucky im 5. Distrikt hat der Republikaner Harold Rogers den Sitz für das Repräsentantenhaus für sich gewonnen. Mit aktuellen 79,9 Prozent ist er nicht mehr einzuholen. Glaubt man den aktuellen Hochrechnungen wird Kentucky im Repräsentantenhaus in republikanischer Hand bleiben. Genauso wie Indiana.

Die ersten Hochrechnungen für die Midterm Elections 2018 aus zwei Staaten

00.34 Uhr: Die erste Hochrechnung sind da, nachdem die ersten Wahllokale geschlossen haben. Für den Osten Kentuckys liegt aktuell folgendes Hochrechnung vor: Andy Barr, Republikaner, bekam 59,9 Prozent, Amy McGrath lediglich 39,5 Prozent (Quelle: New York Times).

Auch für den Senat gibt es die ersten Ergebnisse. In Indiana scheint der Republikaner Mike Braun die Wahl für sich gewonnen zu haben. Aktuell erreicht er 61,1 Prozent.

Update vom 7.11.2018, 00.00 Uhr:

Um 12 Uhr unsere Zeit schließen die ersten Lokale, das bedeutete die ersten Hochrechnungen der Ostküsten liegen bald vor.  Um 6.00 Uhr Ortszeit schließen die Lokale in Teilen von Indiana und die Osthälfte von Kentucky.

Ergebnis der Midterm Elections 2018: Erste Teil-Prognosen wohl gegen Mitternacht

Update vom 6.11.2018, 22.40 Uhr:

Bis es erste „echte“ Ergebnisse zu den Midterm-Elections gibt, wird es noch ein wenig dauern. Um Mitternacht Mitteleuropäischer Zeit werden in Indiana und Kentucky die erste Wahllokale schließen - kurz darauf könnte es auch bereits Prognosen für die Bundesstaaten geben. Eine Stunde später folgt das umkämpfte Florida (siehe unten). Ein großer Schwung an Ergebnissen dürfte nach 2 Uhr morgens kommen, wenn in 18 US-Bundesstaaten Deadline für die Wahlteilnahme ist, darunter Illinois, Michigan, New Jersey und Tennessee. 

Abschließen werden die Wähler in Alaska den Urnengang. Zwischen sechs und sieben Uhr morgens deutscher Zeit schließen dort nach Angaben der Webseite Politico.com die Wahllokale. Bis dahin dürfte sich allerdings längst eine allgemeine Tendenz abgezeichnet haben. Auch in unserm Live-Ticker zu den Midterm Elections halten wir sie auf dem Laufenden. 

Ergebnis der Midterm Elections 2018: Wann gibt es erste Zahlen?

Update vom 6.11.2018, 12.01 Uhr: Die Midterm Elections 2018 in den USA haben begonnen. Erste Wahllokale öffneten am Dienstag an der Ostküste um 6.00 Uhr (Ortszeit/12.00 Uhr MEZ).

Update vom 6.11.2018, 10.38 Uhr: Die USA erstrecken sich bekanntlich über mehrere Zeitzonen, daher wird es in einigen Staaten im Osten bereits erste Hochrechnungen geben, während ganz im Westen, beispielsweise auf Hawaii die Wahllokale noch geöffnet haben. Aussagekräftige Ergebnisse werden aller Voraussicht nach am frühen Mittwochmorgen mitteleuropäischer Zeit (MEZ) zur Verfügung stehen. Sollte vor allem im Senat ein knappes Ergebnis herauskommen, kann sich die Verkündung der konkreten Zahlen noch weiter hinauszögern.

Übrigens: Neben der Wahl des Repräsentantenhauses und eines Drittels der Senatoren stimmen die Amerikaner in 36 der 50 Bundesstaaten auch über ihre Gouverneure ab.

Midterm Elections 2018: Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Republikanern und Demokraten erwartet

Washington - Nicht nur in Hessen und in Bayern wurde in diesem Herbst über eine neue Landesregierung entschieden, auch in den USA steht eine wichtige Wahl vor der Tür: Am Dienstag, 6. November, finden die sogenannten Midterm Elections, auf deutsch Halbzeitwahlen, statt. Dabei wird ein Drittel des Senats und das komplette Repräsentantenhaus neu gewählt. Aktuell ist es ein Kopf-an-Kopf-Rennen, wer die Mehrheit im Senat und Repräsentantenhaus holt. Entscheidend sind demnach die „Swing States“ und ob sich nicht vielleicht doch der eine oder andere Staat anders als erwartet entscheidet. 

Ausblick auf das Ergebnis der Midterm Elections 2018 in den USA: Gewinnen Republikaner oder Demokraten?

Die Sitzverteilung im Repräsentantenhaus fiel bei der letzten Midterm Election 2014 zugunsten der Republikaner aus. Sie erhielten damals 235 von insgesamt 435 Sitzen im Repräsentantenhaus und 51 von 100 Sitzen im Senat. Die Demokraten haben dagegen derzeit 193 Sitze im Repräsentantenhaus und 49 Sitze im Senat - vor allem im Senat ist der Vorsprung der Republikaner also sehr gering. Trotzdem wird es für die Demokraten bei den Midterm Elections schwierig, im Senat eine Mehrheit zu erlangen. Von den 35 Sitzen, die neu gewählt werden, sind nämlich 26 bereits in demokratischer Hand. Nur neun Sitze können also von den Republikanern zurückgeholt werden.

Im Repräsentantenhaus sieht dies allerdings anders aus. Hier haben die Demokraten die Möglichkeit, die Mehrheit zu erlangen. Ob das gelingt, lässt sich allerdings noch nicht sagen. Umfragen zu den Midterm Elections 2018 zufolge wird es bei der Wahl ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den Republikanern und den Demokraten geben. Jedoch haben viele Demokraten aktuell die Nase vorne. 

Laut der Live-Polls der New York Times liegen die beiden Parteien in den meisten Staaten sehr nahe beieinander. Nur wenige Gebiete zeigen eine klare Mehrheit für eine der beiden Parteien. In Zentral Texas dominieren beispielsweise die Republikaner mit derzeit 53 Prozent, während im Nordosten Iowas die Demokraten mit 52 Prozent laut der Umfragen die Mehrheit erlangen könnten. Und Iowa liegt aktuell in Republikanischer Hand. 

Midterm Elections 2018: Welche Auswirkungen hat das Ergebnis auf die Präsidentschaft von Donald Trump?

Bei den Midterm Elections wird sich zeigen, wie viel Rückhalt der aktuelle US-Präsident Donald Trump und seine Partei in der amerikanischen Bevölkerung hat. Da sich durch die Wahl die Mehrheit im Kongress ändern kann, haben die Midterm Elections auch Auswirkungen auf den Handlungsspielraum des Präsidenten. Gewinnen nämlich die Demokraten die Wahl in einer der beiden Institutionen, könnten sie Pläne der Regierung blockieren. Zum Beispiel könnte ein erneuter Anlauf der Regierung, das Krankenversicherungsgesetz, das als „Obamacare“ bekannt wurde, wieder komplett abzuschaffen, verhindert werden.

Die letzten Midterm Elections fanden 2014 während der zweiten Amtszeit vom demokratischen Präsidenten Barack Obama statt. Damals gewannen die Republikaner die Mehrheit im Repräsentantenhaus und im Senat, also die Partei, für die Donald Trump 2016 in den Wahlkampf um die Präsidentschaft gezogen ist. 

Midterm Elections 2018 in den USA: Wann ist das Ergebnis da?

Wann das endgültige Ergebnis der Midterm Elections bekannt ist, steht noch nicht fest. Da sich die US-amerikanischen Staaten teilweise in unterschiedlichen Zeitzonen befinden, wird die Auszählung höchst wahrscheinlich länger dauern. Erste Ergebnisse werden voraussichtlich erst in der Nacht oder am folgenden Tag feststehen.

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