Miese Umfragewerte für Bundesregierung

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Die schwarz-gelbe Bundesregierungn geht mit miserablen Umfragewerten in die zweite Hälfte der Legislaturperiode

Hamburg - Die schwarz-gelbe Bundesregierung geht mit miserablen Umfragewerten in die zweite Hälfte der Legislaturperiode. Der Opposition würden die Stimmen aktuell zur absoluten Mehrheit reichen.

Im Wahltrend von “Stern“ und RTL kommen Union und FDP zusammen nur noch auf 35 Prozent, SPD und Grünen würden derzeit bei einer Bundestagswahl gemeinsam 47 Prozent und damit eine absolute Mehrheit der Mandate erreichen. Das Umfrageinstitut Forsa führte den erneuten Absturz für Schwarz-Gelb in der Wählergunst auf den auch in den eigenen Reihen umstrittenen Beschluss für Steuersenkungen 2013 zurück - damit sei Vertrauen verloren gegangen.

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In dem am Mittwoch veröffentlichten Wahltrend sinkt die Union im Vergleich zur Vorwoche um zwei Punkte auf 31 Prozent, die FDP gibt einen Punkt ab und liegt mit 4 Prozent wieder unter der Fünf-Prozent- Hürde für den Einzug in den Bundestag. Die SPD gewinnt einen Punkt hinzu auf 24 Prozent. Sie liegt den Angaben zufolge erstmals seit Anfang April wieder vor den Grünen, die bei 23 Prozent verharren. Die Linke klettert um einen Punkt auf 10 Prozent.

Laut Forsa-Analyse halten die Bürger eine Konsolidierung der Staatsfinanzen für weitaus wichtiger als Steuersenkungen und sehen die Pläne der Koalition als “rein wahltaktisches Manöver“ an. Darunter leide auch das Ansehen von Kanzlerin Angela Merkel (CDU). Wie seine Partei punktet auch der neue Wirtschaftsminister und FDP-Chef Philipp Rösler beim Wähler nicht: Nur 31 Prozent finden laut einer “Stern“-Umfrage, er mache seine Arbeit gut. 43 Prozent schätzen sie als weniger gut oder schlecht ein.

dpa

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