Niedersächsische Neonazi-Gruppe verboten

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Uwe Schünemann

Hannover - "Der Spuk hat ein Ende." Mit diesen Worten hat Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) sein Verbot der rechtsradikalen Gruppe „Besseres Hannover“ kommentiert.

Seit dem frühen Dienstamorgen waren an insgesamt 27 Orten Wohnungen und Fahrzeuge von Vereinsmitgliedern durchsucht worden. Den vier Mitgliedern der Führungsebene seien die Verbotsverfügungen zugestellt, das Vereinsvermögen eingezogen worden.

An den Durchsuchungen waren nach Angaben von Hannovers Polizeipräsidenten Axel Brockmann mehr als 100 Beamte im Einsatz, darunter auch das SEK, da ein Beschuldigter über eine legale Schusswaffe verfügte. Es wurden diverse Computer, Handys und Datenträger sicher gestellt, aber auch umfangreiches Propagandamaterial, Hieb- und Stich- sowie Schreckschusswaffen und eine Hakenkreuzflagge.

dapd

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