Obamas Demokraten laufen die Wähler davon

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Die schlechten Umfragewerte für Präsident Barack Obamas Demokraten ähneln denen der Republikaner unter George W. Bush vor den US-Kongresswahlen im Jahre 2006.

Washington - In den USA stehen in wenigen Wochen wieder wichtige Kongresswahlen an. Die Demokraten von Präsident Barack Obama stehen in den Umfragen derzeit schlecht da.

Knapp sechs Wochen vor den Kongresswahlen in den USA haben die Demokraten einen weiteren Dämpfer erhalten. Einer jüngsten Umfrage der Nachrichtenagentur AP und der Marktforscher GfK zufolge bevorzugen 52 Prozent der befragten Wechselwähler die Republikaner. Nur 36 Prozent würden ihre Stimme dem demokratischen Kandidaten geben.

Bei denjenigen, die am ehesten zu den Urnen gehen, steigt die Zustimmung zu den Republikanern auf 62 Prozent, bei den Demokraten fällt sie mit 29 Prozent weitaus geringer aus. 85 Prozent der Parteilosen und 60 Prozent der Republikaner sind politikverdrossen, bei den Demokraten sind es der Umfrage zufolge 31 Prozent. Mehr als die Hälfte der Parteilosen befürworten derzeit die Art und Weise, wie Präsident Barack Obama sein Amt ausübt, nur etwa ein Drittel sind mit dem eingeschlagenen Kurs zufrieden.

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Die schlechten Umfragewerte der Demokraten ähneln denen der Republikaner unter George W. Bush vor den Kongresswahlen im Jahre 2006. Damals verloren die Republikaner die Mehrheit im Kongress. Das gleiche Schicksal könnte die Demokraten dieses Jahr ereilen. Die Ampel stehe auf Gelb, was den Zuspruch für die Demokraten angehe, sagte Ann Crigler, eine Professorin der Politikwissenschaften an der Privatuniversität USC in Kalifornien.

dp

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