Anti-Islam-Video: Wieder Kopfgeld ausgesetzt

Peshawar - Erneut hat ein pakistanischer Politiker ein Kopfgeld auf den Regisseur des islamfeindlichen Mohammed-Videos ausgesetzt.

Der ehemalige Abgeordnete Ikramullah Shahid bot am Montag auf einer Kundgebung vor 15.000 Menschen in der Stadt Peshawar im Nordwesten des Landes 200.000 US-Dollar für die Ermordung des US-Filmemachers.

Die Demonstration war vom Difa-e-Pakistan-Rat organisiert worden, einem Dachverband radikalislamischer Gruppen, dem auch Shahid angehört. Bereits vor einer Woche hatte ein pakistanischer Kabinettsminister 100.000 US-Dollar für den Mord an dem Filmemacher geboten. Der Schmähfilm stellt den Propheten Mohammed als Betrüger und Frauenheld dar und hatte gewalttätige Proteste in der islamischen Welt zur Folge. Allein in Pakistan starben 23 Menschen in Folge der Aufstände.

dapd

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