Ramsauer: Jetzt muss Energie gespart werden

Berlin - Bundesbauminister Peter Ramsauer (CSU) hat betont, dass im Zuge des Atomausstiegs deutlich mehr Energie gespart werden muss. Er plant allerdings auch ein Milliardenprogramm:

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“70 Prozent des Primärenergiebedarfs fallen an im Bereich des Verkehrs und bei Gebäuden“, sagte Ramsauer am Montag in Berlin nach der Kabinettsentscheidung für einen Atomausstieg bis 2022. Dabei gebe es ein riesiges Einsparpotenzial, auch um den Ausstoß des Klimakillers Kohlendioxid (CO2) zu mindern. Ab 2012 sollen für die energiesparende Gebäudesanierung jährlich 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung stehen. Das sei mehr als bisher durchschnittlich für das Programm zur Verfügung gestanden habe, betonte Ramsauer. Zudem könnten die Eigentümer zehn Prozent der Sanierungskosten von der Steuer absetzen, was ein Volumen von weiteren 1,5 Milliarden Euro ausmachen könne. Durch beide Maßnahmen solle die jährliche Sanierungsquote auf zwei Prozent gesteigert werden. Um bei der Energiewende voranzukommen, wolle man zudem das Austauschen alter Windräder an Land durch neue, leistungsstärkere Anlagen forcieren. Es gehe dabei auch um eine “Entspargelung der Landschaft“. Das ganze Gesetzespaket habe ein Volumen und eine Substanz, “die sonst Legislaturperioden füllt“, sagte Ramsauer.

dpa

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