"Schlafende Straßenbaustellen": Flut von Hinweisen

Berlin - Das Bundesverkehrsministerium hat die Bürger aufgerufen, sogenannte "schlafende Baustellen" zu melden. Innerhalb von einer Woche ging eine Flut von Hinweisen ein. Welches Bundesland die Nase vorn hat:

Die vom Bundesverkehrsministerium gestartete Suche nach sogenannten schlafenden Straßenbaustellen soll binnen 8 Tagen mehr als 210 Hinweise ergeben haben. Allein aus Nordrhein-Westfalen seien 75 verwaiste Baustellen auf Autobahnen oder Bundesstraßen gemeldet worden, berichtete die Bild-Zeitung. Gefolgt werde der Spitzenreiter von Rheinland-Pfalz mit 26, Bayern und Baden-Württemberg mit je 20 und Brandenburg mit 15 Hinweisen auf Baustellen, auf denen nicht gearbeitet werde.

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Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) sagte, er freue sich über die große Resonanz. “Im ganzen Land werden jetzt schlafende Baustellen wachgerüttelt. Gemeinsam mit den Ländern gehen wir möglichen Problemen auf die Spur“, sagte er dem Blatt.

dapd

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