Das sollten Freiwillige beachten

Berlin (dapd/psh) - Der Bundesfreiwilligendienst (BFD) wurde mit dem Auslaufen des Wehrdienstes Mitte des Jahres als Ersatz für den Zivildienst eingeführt.

  • Der Dienst dauert in der Regel zwölf Monate, kann auf Wunsch aber auch auf sechs Monate verkürzt oder auf 18 Monate verlängert werden.
  • Er steht Männern und Frauen jeden Alters nach Erfüllung der Schulpflicht gleichermaßen offen.
  • Geleistet wird der Bundesfreiwilligendienst als praktische Hilfstätigkeit in gemeinwohlorientierten Einrichtungen.
  • Es handelt sich grundsätzlich um einen unentgeltlichen Dienst. Es gibt aber ein Taschengeld in Höhe von maximal 330 Euro. Zudem können Freiwillige Unterkunft, Verpflegung und Arbeitskleidung oder eine entsprechende „Geldersatzleistung“ erhalten.
  • Die Freiwilligen werden über den gesamten Zeitraum des Dienstes pädagogisch begleitet. Dafür gibt es Seminare zu sozialen, ökologischen und kulturellen Themen.

Weitere Informationen zu den Freiwilligendiensten:

Informationen finden Sie auch auf der Homepage des Bundesfamilienministeriums

In Hessen bieten derzeit 42 Träger die Jugendfreiwilligendienste Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) und Freiwilliges Ökologisches Jahr (FÖJ) an. Die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des FSJ ist seit 2002 von 1100 auf knapp 3900 (2010) gestiegen, die des FÖJ liegt bei derzeit 120 (mehr Einzelheiten unter www.fsj-hessen.de und www.foej-hessen.de).

Das Land Hessen fördert FSJ und FÖJ jährlich mit insgesamt 4,5 Millionen Euro. Alleine im Sozialministerium in Wiesbaden stehen 1,8 Millionen Euro für die Pauschalförderung des FSJ in Höhe von maximal 50 Euro pro besetztem Platz und Monat zur Verfügung und zusätzlich 150.000 Euro für die Förderung der Plätze, die mit Jugendlichen unter 18 besetzt sind. 

Quelle: op-online.de

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