Stärkere Überwachung für Haushalte der Euro-Länder

Brüssel - Die Europäische Union zieht Konsequenzen aus der Währungskrise. Künftig sollen die Haushalte der Euro-Länder stärker überwacht werden.

Die EU will die Haushalte der Euro-Länder in Zukunft stärker überwachen. Die 27 EU-Finanzminister einigten sich am Dienstag in Brüssel grundsätzlich darauf, dass die EU-Kommission die Budgetentwürfe der 17 Euroländer überprüft. Verstößt ein Haushaltsplan gegen den Stabilitäts- und Wachstumspakt, muss er noch einmal überarbeitet werden. Danach können die Etats in den jeweiligen Hauptstädten verabschiedet werden.

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Der Vorschlag für mehr Haushaltsdisziplin wird noch dem Europaparlament vorgelegt und soll bis zum Sommer verabschiedet werden. Die Kommission will die Haushaltsaufsicht über die Euroländer verschärfen, seit die Krise deutlich gemacht hat, wie sehr die Staaten wirtschaftlich voneinander abhängig sind.

dpa

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