Vier Menschen vor Lampedusa ertrunken

Genf - Dem UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR liegen Berichte vor, dass mindestens vier Menschen bei ihrer Flucht aus Tunesien auf die Insel Lampedusa ertrunken sind.

Es bestehe auch die Befürchtung, dass Menschenhändler gerade junge Leute in Tunesien dazu überredeten, ein besseres Leben in Europa zu suchen. Das erklärte UNHCR-Sprecherin Melissa Fleming am Dienstag in Genf. Die meisten der mehr als 5000 Flüchtlinge seien junge Männer. Das UNHCR wisse aber auch von mindestens 20 Frauen und mehr als 200 Minderjährigen, von denen die meisten ohne Begleitung seien, sagte Fleming.

dpa

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