Wirbel um Prepaid-Karten

Kommentar: Wachsende Verärgerung

Das hört sich ja gut an: Wer eher selten zum Handy greift, ist meist gut damit beraten, sich gegen einen Mobilfunkvertrag und stattdessen für ein Prepaid-Handy bzw. für eine Prepaid-Karte zu entscheiden. Hierfür sprechen zumindest die niedrigen Kosten. Von Peter Schulte-Holtey

Es entstehen keine fixen Ausgaben, die man unnötigerweise in Kauf nehmen müsste. Trotzdem ist es möglich, günstig zu telefonieren. Die meisten Prepaid-Tarife überzeugen auch mit sehr niedrigen Gesprächskosten, die etliche Vertragsangebote problemlos unterbieten. Doch Vorsicht! Der Schuss kann nach hinten losgehen. Das unterstreicht aktuell der Ärger der Telekom mit vielen Prepaid-Kunden.

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Telekom verärgert Kunden mit Kündigungswelle

Fürs Unternehmen ist der Wirbel sicherlich „sehr ungemütlich“. Vor allem konnte die Telekom bislang die entscheidende Frage nicht befriedigend beantworten: Warum sollen Verbraucher zu Kasse gebeten werden, die ihr Handy nur in Ausnahmefällen nutzen wollen? Das trifft doch vor allem ältere Kunden, Mitarbeiter der Verbraucherzentralen berichten es.

Es bestätigt sich derzeit fast jeden Tag: Der Ärger mit Telefon-, Internet- und neuem Fernsehanschluss ist auch für viele Leser unserer Zeitung eine wachsende Last. Zugleich muss verwundern, dass einige Telekommunikationsunternehmen noch nicht erkannt haben, dass sie vor allem im Servicebereich und beim Thema Kundenzufriedenheit noch jede Menge Boden gut machen könnten - im Ringen mit den Mitbewerbern.

Quelle: op-online.de

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