Wulff: Nicht von "neuen Ländern" sprechen

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Bundespräsident Christian Wulff

Berlin - Christian Wulff will den östlichen Teil Deutschlands nicht “neue Länder“ nennen. Eine genaue Erklärung dafür lieferte der Bundespräsident auch. 

“Auch wenn es sich so eingebürgert hat: Für mein Empfinden ist das ein falscher Begriff - schon allein, weil ein Land wie Thüringen schon 90 Jahre alt ist, während Niedersachsen es erst auf gut 60 Jahre bringt“, sagte Wulff in einem am Montag veröffentlichten Interview der Zeitschrift “Super Illu“.

“Ich hoffe, dass wir diese begriffliche Unterscheidung in 'alte’ und 'neue’ Bundesländer bald überwinden können, stattdessen von 16 Bundesländern sprechen und diese beim Namen nennen“, betonte der Bundespräsident. Er fügte hinzu: “In den Fällen, in denen es unumgänglich ist, das Gebiet der ehemaligen DDR spezifisch zu benennen, würde ich lieber von den ostdeutschen Ländern reden.“

dapd

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