Darmstadt 98 erwartet FC Heidenheim

"Lilien" wollen den Bayern-Besieger-Besieger bezwingen

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Dirk Schuster gibt den Takt an.

Darmstadt – Die Titelsammlung des 1. FC Heidenheim ist beschaulich. Ein paar Mal haben die Kicker von der Ostalb den baden-württembergischen Fußball-Landespokal gewonnen, 2014 feierten sie den Aufstieg in die 2. Liga, und seit Dienstagabend sind sie der Bayern-Besieger-Besieger.

Nun ja, ehrlicherweise haben sich diesen letztgenannten Titel nur Mitarbeiter der eigenen Presseabteilung aus ihren kreativen Köpfen gesogen. So seltsam das klingen mag, der Erfolg kann tatsächlich als größter der Clubhistorie gewertet werden.

Der erst 2007 durch die Abspaltung der Fußballabteilung des Heidenheimer SB entstandene FCH bezwang im Achtelfinale des DFB-Pokals überraschend den Europapokalanwärter Bayer Leverkusen, der ja bekanntlich erst vor einer knappen Woche den großen FC Bayern München mit 3:1 in der Liga bezwungen hatte.

Den starken Pokalfight hat Darmstadts Trainer Dirk Schuster vor Ort erlebt. Er war beeindruckt, wie er am Freitag mit Blick auf das Heimspiel (Sonntag, 13.30 Uhr) gegen den FCH sagte. Er sprach von einer lauf- und kampfstarken sowie leidenschaftlichen Mannschaft. Und Fußballspielen können sie auch noch, die Heidenheimer, der Tabellensechste.

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Der ehemalige Heidenheimer Mathias Wittek wird wohl am Sonntag sein Debüt als Innenverteidiger im blauen SVD-Trikot geben. Das Ziel des Tabellen-13. aus Darmstadt ist klar definiert: Heimsieg. Die „Lilien“ als Bayern-Besieger-Besieger-Besieger. Klingt doch eigentlich ganz nett. (dani)

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