Später Schlussspurt

Darmstadt rettet Punkt gegen Dresden: Bilder

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Bilder vom Spiel der Lilien gegen Dynamo Dresden.
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Bis zur 90. Minute liegen die „Lilien“ gegen Dresden mit 1:3 zurück. Am Ende gelingt doch noch der Ausgleich. Trainer Torsten Frings weiß trotzdem nicht so recht, ob er sich darüber freuen soll.

Mit einem furiosen Schlussspurt hat der SV Darmstadt 98 ein 3:3 (1:2) gegen Dynamo Dresden gerettet und seinen Platz in der Spitzengruppe der 2. Fußball-Bundesliga behauptet. Bis zur letzten Minute der offiziellen Spielzeit sahen die Gäste wie der sichere Sieger aus, führten nach drei Toren des überragenden Manuel Konrad (23., 34. und 80. Minute) mit 3:1. Doch der eingewechselte Terrence Boyd (90.) sowie Tobias Kempe (90.+3) sorgten doch noch für den umjubelten Ausgleich. Der Ex-Dresdner Kempe (30.) hatte bereits in der ersten Halbzeit den 0:1-Rückstand ausgeglichen.

„Wir waren über 90 Minuten die dominierende Mannschaft, haben viele Torchancen herausgespielt, aber die nicht genutzt“, sagte Trainer Torsten Frings. Insgesamt habe seine Mannschaft ein gutes Spiel gezeigt. Dass man die ersten beiden Treffer durch Standards bekommen habe, ärgere ihn jedoch. Dresdens Coach Uwe Neuhaus war dagegen konsterniert. „Das fühlt sich gerade an wie eine Niederlage“, sagte er.

Frings hatte seine Startelf im Vergleich zum 2:2 beim 1. FC Heidenheim auf drei Positionen umgestellt: Markus Steinhöfer und Yannick Stark begannen für Sandro Sirigu und Wilson Kamavuaka. Den verletzten Felix Platte (Gehirnerschütterung) ersetzte Marvin Mehlem.

Die Gastgeber begannen mit viel Druck, hatten durch Stark (2.) und Kevin Großkreutz (4.) gleich gute Chancen. Dresden ging nach 24 Minuten überraschend nach einer Ecke in Führung. Für die "Lilien" war es bereits das fünfte 0:1 in dieser Spielzeit. „Wir machen das natürlich nicht mit Absicht“, sagte Kapitän Aytac Sulu. „Aber das Gute ist, dass wir uns davon nicht beeinflussen lassen.“

Ein Freistoß von Kempe bescherte wenige Minuten später den Ausgleich, wobei Dresdens Keeper Marvin Schwäbe unglücklich aussah. Doch die Gäste gingen erneut in Führung, als erneut Konrad nach einer Ecke zur Stelle war.

Auch in der zweiten Hälfte übernahmen die Gastgeber sofort die Regie. Allerdings wurde der Spielfluss etwas gebremst, weil Dynamo-Anhänger Pyrotechnik zündeten und die Partie für rund zwei Minuten unterbrochen werden musste. In der 58. Minute reklamierten die "Lilien" vehement ein Handspiel durch Fabian Müller, doch Schiedsrichter Sven Waschitzki ließ weiterlaufen. Auch unmittelbar vor dem 1:3 monierten die Darmstädter ein Foulspiel an Immanuel Höhn, doch der Treffer zählte.

„Wir haben heute eine Moral gezeigt, wie keine andere Mannschaft“, sagte Sulu. Der Ausgleich sei verdient gewesen. „Aber wenn man das ganze Spiel betrachtet, hätten wir mehr verdient gehabt.“

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