Aachen ein „unbequemer Gegner“

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Nikos Liberopoulos musste im letzten Spiel Platz machen für Caio - eine Entscheidung von Trainer Skibbe, die bei den Fans nicht gut ankam.

Frankfurt - Ohne Ioannis Amanatidis muss die Frankfurter Eintracht am Mittwoch (19 Uhr) im Pokalspiel gegen Alemannia Aachen antreten. Der Mittelstürmer hat sich eine Zerrung in der linken Wade zugezogen und kann nicht eingesetzt werden. Von Josef Schmitt

Für das Bundesligaspiel am Samstag gegen den VfB Stuttgart bestehe dagegen die Möglichkeit einer rechtzeitigen Heilung. Trainer Michael Skibbe hofft nun, dass der seit Wochen verletzte Martin Fenin spielen kann. „Martin hat ohne Beschwerden trainiert“, sagt Skibbe, „er ist noch nicht so weit, von Anfang an zu spielen, aber so weit, um im Aufgebot zu stehen.“ Und so bleibt als Sturmpartner von Alexander Meier nur Nikos Liberopoulos.

Wahrscheinlich wird Trainer Michael Skibbe zudem im Mittelfeld offensiver aufstellen, um den Druck auf den Zweitligisten zu erhöhen. Ümit Korkmaz oder Caio sind Kandidaten. An Caio schieden sich nach dem Spiel gegen den HSV wieder einmal die Geister. In der öffentlichen Kritik kam der 23 Jahre alte Mittelfeldspieler, der eine halbe Stunde vor Schluss für Liberopoulos eingewechselt worden war, schlecht weg. Auf dem Spielfeld wurde er mehrfach von seinen Mitspielern lautstark kritisiert. Trainer Michael Skibbe fand ihn aber „nicht schlechter als andere“. Einige vielversprechende Ansätze seien auch bei Caio „ohne Abschluss“ geblieben. „Das hat aber auch daran gelegen, dass wir als Mannschaft überhaupt kein spielerisches Niveau mehr erreicht haben“, sagt der Frankfurter Trainer.

Patrick Ochs kehrt ins Team zurück

Zurückkehren in die Mannschaft wird gegen Aachen Patrick Ochs, dessen Rotsperre nur für die Bundesliga, aber nicht für den Pokal gilt. Das passt gut, denn sein Vertreter Maik Franz hat sich im Spiel gegen Hamburg eine Rippenprellung zugezogen. „Das ist ziemlich schmerzhaft“, sagte der ehemalige Karlsruher, „ich konnte nicht mal richtig schlafen.“ Um eine schlimmere Verletzung auszuschließen, wurden am Montag eine Röntgen- und eine Kernspinaufnahme gemacht. Franz: „Für Mittwoch wird es eng, aber am Samstag müsste es wieder gehen.“

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Der erste Heimsieg seit fünf Monaten?

Im Heimspiel gegen einen bisher mittelmäßigen Zweitligisten bleibt der Eintracht nichts anderes übrig, als die Favoritenrolle anzunehmen. „Spieler, Trainer, Fans, alle haben die gleiche Erwartungshaltung“, sagt Skibbe, „wir müssen alles daran setzen, dieses Spiel zu gewinnen.“ Als Warnung dient die vergangene Saison, als bei einer ähnlichen Konstellation mit 1:2 nach Verlängerung das „Aus“ im eigenen Stadion gegen Hansa Rostock gekommen ist.

Wir sind natürlich Favorit, aber unterschätzen werden wir die Aachener schon mal gar nicht“, sagt Patrick Ochs. Aachen sei ein „unbequemer Gegner“, befürchtet Skibbe, „aber er muss für uns lösbar sein.“

Quelle: op-online.de

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