Abwehrprobleme die Chance für Jung

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Anthony Jung (mitte) durfte bereits beim Licher Hessen Cup 2012 für die Eintracht spielen.

Frankfurt (sp) - Es ist fast wie vor einem Jahr, die Frankfurter Eintracht drückt der Schuh in der Innenverteidigung. Im letzten Winter waren gerade die Stammkräfte Marco Russ und Maik Franz operiert worden, der Brasilianer Chris war nicht fit, auch Aleksandar Vasoski schaffte es nicht, konstant verletzungsfrei zu bleiben.

Auch in diesem Winter sind die Innenverteidiger wieder knapp. Bamba Anderson ist am Knie operiert worden, Stefan Bell hat sich beim Hallenturnier in Mannheim einen Bänderanriss im Knöchel zugezogen, Habib Bellaid genießt wenig Vertrauen und steht auf der Verkaufsliste. Von den Stammspielern aus der Zentrale trainiert nur Gordon Schildenfeld.

Noch ist die Situation nicht so brisant wie vor einem Jahr. Heute soll der Brasilianer Anderson aus dem Heimaturlaub zurückkehren und seine Reha fortsetzen. Bis zum Saisonstart am 5. Februar soll er wieder einsatzfähig sein. Bell will nächste Woche beim Trainingslager in Katar wieder auf dem Platz stehen.

Noch einmal auf dem Transfermarkt tätig werden

Im Gegensatz zum vergangenen Jahr würde die Eintracht gerne noch einmal auf dem Transfermarkt tätig werden. Am liebsten wäre es Sportdirektor Bruno Hübner und Trainer Veh, könnten sie zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Also einen Spieler finden, der sowohl innen als auch auf der Außenseite in der Abwehrkette verteidigen könnte. Denn aktuell sind auch die Positionen auf der Seite der Viererkette nur einfach besetzt, rechts mit Sebastian Jung, links mit Constant Djakpa.

Wohl auch deshalb hat der 20 Jahre alte Anthony Jung nun die Gelegenheit bekommen, vorzuspielen. Das Talent aus der eigenen U 23 würde das Anforderungsprofil perfekt erfüllen. In der Regionalligamannschaft hat er sowohl linker Verteidiger als auch Innenverteidiger gespielt. „Ich will ihn mal kennenlernen“, sagt der Trainer.

Jung: „Werde richtig Gas geben“

„Ich freue mich über die Chance und werde richtig Gas geben“, verspricht Jung, der von U 23-Trainer Oscar Corrochano wärmstens empfohlen worden ist. Auch beim DFB sind sie schon aufmerksam geworden auf Jung, der seit 2005 für die Eintracht spielt. Die Einsätze in der U20 musste Jung wegen einer Verletzung ausfallen lassen. „Jetzt bin ich aber längst wieder topfit“, sagt Jung.

Quelle: op-online.de

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