Aigner passt genau ins Eintracht-Profil

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Stefan Aigner erzielte in dieser Saison bereits neun Treffer für 1860 München.

Frankfurt (sp) - Eintracht Frankfurt hat den ersten Neuzugang für die neue Saison bekanntgegeben. Vom TSV 1860 München kommt Mittelfeldspieler Stefan Aigner. Der 24 Jahre alte „Löwe“ war einer der umworbensten Spieler der 2. Liga.

Sein Vertrag in Frankfurt läuft drei Jahre bis 2015, unabhängig von erster oder zweiter Liga.

Der offensive Mittelfeldspieler, einst bei Wacker Burghausen und Arminia Bielefeld am Ball, spielt eine tolle Saison. Bisher hat er neun Tore erzielt, dazu noch vier Treffer vorbereitet. In München hatte er schon vor einiger Zeit wegen „fehlender sportlicher Perspektive“ seinen Weggang angekündigt. Der 1.FC Nürnberg soll Interesse gehabt haben, doch Aigner hat sich nun für Frankfurt entschieden.

„Er ist in München Leistungsträger“, sagt Bruno Hübner, „und er hat noch viel Potential.“ Als deutscher Spieler mit Perspektive passe Aigner „genau ins Profil“ der Eintracht, fügte der Sportchef hinzu. Aigners Vertrag bei den Sechzigern läuft im Juni aus, dementsprechend wird er ablösefrei zur Eintracht wechseln.

Eintracht mit Schwegler einig

Die zweite wichtige Personalie betrifft Pimin Schwegler. Mit dem Kapitän hat sich die Eintracht auf eine Vertragsverlängerung im Fall des Aufstiegs geeinigt, zustimmen muss nun nur noch der Aufsichtsrat.

Gerade im Mittelfeld sind die Frankfurter nun auch mit Blick auf die Bundesliga durchaus gut und perspektivisch besetzt. Mit Rode, Aigner, Schwegler und Sonny Kittel stehen vier junge Spieler im Aufgebot, dazu mit Alex Meier und Benjamin Köhler zwei ganz erfahrene.

Bei Stürmer Patrick Helmes vom VfL Wolfsburg gibt es laut Sportdirektor Bruno Hübner weiter „enge Kontakte“. Eine Absage hat sich Hübner dagegen bei Assani Lukimya geholt. Der Düsseldorfer Innenverteidiger hat sich wegen der noch unsicheren sportlichen Situation gegen die Eintracht und für den 1.FC Köln entschieden.

In Berlin kein zweites Paderborn erleben

Vor dem schweren Auswärtsspiel am Montag bei Union Berlin hat Trainer Veh heute noch einmal einen freien Tag genehmigt. Veh und Hübner hatten sich vor zwei Wochen die Partie Union gegen den MSV Duisburg vor Ort angeschaut. „Das wird ein ganz unangenehmes Spiel“, sagt Hübner, „Union ist sehr spielstark und die äußeren Umstände ein wenig anders als üblich.“ Der Rasen sei nicht in allerbestem Zustand, die Mannschaften müssten sich in Containern umziehen, schließlich fehlen der Eintracht auch ihre Fans, die nach einem Urteil des DFB-Sportgerichts ausgesperrt bleiben. „Wir müssen das alles annehmen, das ist reine Kopfsache“, sagt Hübner, „so etwas wie Paderborn darf nicht noch einmal passieren.“

Quelle: op-online.de

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