„Es ist alles gut in Frankfurt“

Der Frankfurter Markus Steinhöfer (links) jubelt mit dem Torschützen Nikos Liberopoulos (dahinter) und weiteren Mitspielern über das Tor zum 1:0.
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Der Frankfurter Markus Steinhöfer (links) jubelt mit dem Torschützen Nikos Liberopoulos (dahinter) und weiteren Mitspielern über das Tor zum 1:0.

Frankfurt - (sp) Sieben Spiele hat Markus Steinhöfer warten müssen, ehe ihn Michael Skibbe auf Schalke zum ersten Mal von Beginn an aufstellte. Der 23 Jahre alte Juniorennationalspieler, letzte Saison unumstrittene Stammkraft bei der Eintracht und bester Vorbereiter, war unter dem neuen Trainer nicht gefragt.

Nach seinem mäßigen Saisondebüt gegen Schalke hat es gegen Hannover viel besser geklappt. Da hat er gemacht, was er am besten kann, er hat ein Tor vorbereitet. Markus Steinhöfer, der Meister der sogenannten „ruhenden Bälle“, hatte den Eckball nach innen geschlagen, den Nikos Liberopoulos per Kopf zum 1:0 verwertete. „Das hat schon beim Freundschaftsspiel in Griechenland geklappt“, sagt Steinhöfer, „wir verstehen uns ganz gut.“

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Bei diesem Spiel in Xanthi (4:2) hatten sich Steinhöfer und Liberopoulos so eindrucksvoll präsentiert, dass ihnen Michael Skibbe nun auch gegen Hannover vertraute. Und nicht enttäuscht wurde. Steinhöfer „mit der Zeit immer besser geworden“, lobte der Trainer, „und Liberopoulos spielt viel agiler als vorher.“ Der 34-Jährige, der vor ein paar Wochen seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft erklärt hat, war neben Oka Nikolov und Zlatan Bajramovic der beste Frankfurter. Liberopoulos gewann viele Zweikämpfe, er schlug viele genaue Pässe und er war an beiden Toren beteiligt. Das 1:0 erzielte er selbst, beim 2:0 konnte Hannovers Torwart Fromlowicz den Ball nur abwehren, den Alex Meier dann abstaubte. „Nikos hat eine reife Leistung mit einem Tor gekrönt“, sagte der Frankfurter Trainer.

Liberopoulos war rundherum glücklich und gab sogar sein erstes Interview in Deutsch. „Ich muss meine Kollegen loben, sie haben alle gut gekämpft“, sagte er, „wir haben eine gute Mannschaft, es ist alles gut in Frankfurt.“

Quelle: op-online.de

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