Amanatidis kehrt Frankfurt den Rücken

Frankfurt (sp) - Ioannis Amanatidis wandert aus. Der ehemalige Kapitän der Frankfurter Eintracht, ist in diesen Tagen dabei, seine Zelte in der Mainmetropole abzubrechen. Amanatidis wird nach Limassol auf die Mittelmeerinsel Zypern umsiedeln.

„Ich habe mich abgemeldet in Deutschland“, sagt der 29- Jährige, „ich werde aber irgendwann zurückkommen, weil Frankfurt meine zweite Heimat ist. “ Ob der Stürmer bis zum kommenden Mittwoch, dem Ende der sommerlichen Transferperiode, noch einen Vertrag bei einem neuen Klub unterschreiben wird, sei „offen“. Es gebe Anfragen aus Griechenland, Russland, Polen und Zypern. Amanatidis erhält von der Eintracht eine Abfindung in Höhe von rund zwei Millionen Euro, dafür wurde sein noch bis zum Juni 2012 laufender Vertrag vorzeitig aufgelöst.

Ein anderer Stürmer könnte hingegen bald das Trikot der Eintracht tragen. Nach wie vor gilt der 30 Jahre alte Rob Friend von Hertha BSC als heißer Favorit. „Ein guter Typ“, sagt Veh über den 1,95 Meter großen kanadischen Nationalspieler. Für die Berliner hat er in der vergangenen Saison 24 Spiele in der 2. Bundesliga gemacht, dabei fünf Tore geschossen. Im Gegenzug hätte Veh nichts dagegen, wenn Martin Fenin an einen anderen Klub abgegeben werden könnte.

Bei Zugängen sieht er Tendenz nach oben

In der Innenverteidigung hat der Eintracht-Coach immerhin die Hoffnung, auch ohne einen weiteren Neuen den Zweitliga-Anforderungen gerecht zu werden. Den Zugängen Bamba Anderson und Gordon Schildenfeld attestiert er solide Leistungen mit Tendenz nach oben. Und bei Stefan Bell und Habib Bellaid sieht er deutliche Fortschritte im Training.

Eine Rückkehr von Bell zum TSV 1860 München , wie von den „Löwen“ angedacht, kommt deshalb offenbar nicht in Frage. „Ihn gerade jetzt abzugeben, wo er im Training besser wird, macht keinen Sinn“, sagt Veh.

Mit Bellaid könnte ein weiterer Konkurrent erwachsen. Der Franzose steht nach überstandener Verletzung seit zwei Wochen wieder im Training. „Bellaid hat eine gewisse Klasse, er weiß wie er als Innenverteidiger zu stehen hat“, sagt Veh. Das gestrige Testspiel beim Kreisoberligisten SG Huttengrund wurde wegen eines Unwetters beim Stand von 2:0 abgebrochen.

Quelle: op-online.de

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