Auswärtssiege bei Topteams bleiben aus

Paderborn (sp) - Die Reaktionen ließen nach dem Spiel in Paderborn an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. Trainer Armin Veh will die Zügel nun kräftig anziehen.

„Zwei Tage frei gibt es jedenfalls nicht mehr“, sagte der Trainer der Frankfurter Eintracht, „wir hatten wohl zu gute Stimmung und zu viel Spaß in der letzten Woche. “ Auf dem Platz war davon nichts zu sehen, wie gelähmt war die Eintracht aufgetreten, einiges sah sogar überheblich aus.

Vorstandschef Heribert Bruchhagen ärgerte sich über die Einstellung. „Die Homestorys in den Zeitungen haben einigen nicht gutgetan, da kam jedenfalls gar nichts“, sagte der Eintracht-Chef. Die Eintracht muss sich vor allem Gedanken machen über eine Auswärtsschwäche, die nicht mehr länger wegzudiskutieren ist. Seit dem 3:2 am ersten Spieltag in Fürth gewann sie bei keiner Spitzenmannschaft mehr. Zuletzt lauteten die Resultate: 1:2 in München, 1:2 in St. Pauli, 1:1 in Düsseldorf, nun 2:4 in Paderborn.

Diese Tendenz macht allerdings auch Hoffnung, denn auswärts müssen die Frankfurter in dieser Saison bei keinem Aufstiegskonkurrenten mehr antreten. Doch auch gegen vermeintlich „Kleine“ wird es mit dieser Abwehrleistung nicht funktionieren. „Das war ein schwarzer Tag für alle“, sagte Heiko Butscher treffend. Er regte an, „dass wir darüber sprechen müssen.“ Es wird sicher eine deutliche Ansprache des Trainers heute Vormittag geben und eine klare Ansage ist auch unbedingt nötig. „Das einzig konsequente Element bei uns war, dass wir über 90 Minuten in der Defensive geschlafen haben“, schimpfte Veh. Alleine Sebastian Rode und Alexander Meier wollte er von der Gesamtkritik ausnehmen.

Quelle: op-online.de

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