Ein bisschen Lockerheit vor dem großen „Test“

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Bruno Hübner

Frankfurt (sp) - Eintracht Frankfurt gegen den SC Paderborn, Sonntag, 13. 30 Uhr: Dieses Spiel zu diesem Termin ist der große Test für Mannschaft und Zuschauer, ob alle in Frankfurt die 2. Liga bereits angenommen haben. Die Vorzeichen verheißen dabei durchaus Gutes.

So wurden im Vorverkauf bereits über 31 000 Karten abgesetzt, sodass mit rund 35.000 Zuschauern zu rechnen ist. Zudem ist beim Trainer und den Spielern von Unterschätzung des Gegners keine Rede, auch wenn die Paderborner bei bisher nur verkauften 158 Gästekarten ziemlich alleine stehen werden.

„Die haben in dieser Saison guten Fußball gespielt, von ihren sieben Punkten sechs auswärts geholt“, weiß Trainer Armin Veh, der sich den Gegner diese Woche zweimal komplett auf DVD angesehen hat. Und Kapitän Pirmin Schwegler warnt, „dass wir uns darauf einstellen müssen, dass Paderborn kämpferisch dagegenhalten wird“. Der Spielmacher hat das Training gestern ebenso wie Ümit Korkmaz vorzeitig beendet. Während bei Korkmaz (Muskelbeschwerden) ein Einsatz fraglich ist, wird Schwegler, der lediglich seinen Rücken weiter schont, auf jeden Fall spielen können.

Viel versäumt haben Korkmaz und Schwegler gestern nicht, denn Veh hatte kurzerhand eine „Spaßeinheit“ eingestreut. „Wir wollten mal ein bisschen Lockerheit reinbringen“, sagte der Coach, der sich das bunte und nicht immer konzentrierte Treiben auf dem Platz ganz gemütlich mit Sportchef Bruno Hübner von einer Bank an der Seitenlinie aus angeschaut hatte.

Hübner blickt schon über den Sonntag hinweg auf die Tage bis zum Ende der Transferperiode am Mittwoch. Bisher sei auf dem Transfermarkt „noch gar nichts los“, sagt er, „aber ich hoffe, dass nächste Woche noch Dynamik reinkommt“. Die Eintracht will noch Spieler abgeben, vor allem aber noch einen Stürmer holen. An Sandro Wagner (Werder Bremen) soll Interesse bestehen.

Mit den Verkaufskandidaten sei gesprochen worden, die Spieler und deren Berater wüssten bescheid. Martin Fenin und Caio gehören zu den Profis, die abgegeben werden sollen. Klappt das nicht, wird es schwer mit Verstärkungen, denn die letzte Entscheidung liegt bei Vorstand und Aufsichtsrat, die einen Sparkurs vorgebeben haben. „Wir können nur den sportlichen Bedarf anmelden, aber entscheiden können wir nicht“, sagt Hübner, der den Verkauf von Stammspielern wie Jung oder Rode „ausschließt“.

Quelle: op-online.de

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