SGE hat einen Plan

Bleibt Kevin Trapp bei Eintracht Frankfurt?

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Kevin Trapp kann sich einen Verbleib bei Eintracht Frankfurt vorstellen

Frankfurt – Bleibt Keeper Kevin Trapp über diese Saison hinaus bei Eintracht Frankfurt? Verein und Spieler scheinen beide willig zu sein. Doch scheitert der Wechsel am Ende am Geld? Frankfurt verfolgt jedenfalls einen speziellen Plan. Von Christian Weihrauch 

Geht es nach Eintracht-Legende Charly Körbel, muss Trapp auch in der kommenden Saison bei Eintracht Frankfurt spielen. „Ihn zu halten, wäre enorm wichtig für eine weitere positive Entwicklung der Mannschaft. Das wäre definitiv ein Sechser im Lotto für die Eintracht“, erklärt Körbel der „Bild“-Zeitung. Trapp ist in dieser Saison von Paris St. Germain zur Eintracht ausgeliehen. Dort hat er noch einen laufenden Vertrag bis 2020.

In Paris spielte Trapp aber zuletzt überhaupt keine Rolle mehr, war hinter Alphonse Aréola und Gianluigi Buffon nur dritter Torhüter und hatte eigentlich keine Chance auf Einsatzzeiten. Doch auf diese wollte er nicht verzichten – und die Eintracht schlug zu. Sie holte Trapp auf Leihbasis zurück, weil Frederik Rönnow immer wieder zu Verletzungen neigte.

Die Eintracht selbst hätte also sicherlich nichts dagegen, Trapp langfristig zu binden. Trainer Adi Hütter, Fredi Bobic und Bruno Hübner hatten bereits mehrmals betont, Trapp gern halten zu wollen. Auch der Keeper selbst könnte sich ein Verbleib in Frankfurt vorstellen, der jedoch an die sportlichen Ziele geknüpft sein wird. Sprich: Ist die Eintracht in der kommenden Saison international vertreten, spielt das den Hessen im Poker um Trapp sehr in die Karten. Außerdem fühlt sich der Torhüter in Hessen sehr wohl und seine Verlobte, das Topmodel Izabel Goulart, könnte direkt aus aller Welt einfliegen.

Kevin Trapp zurück bei Eintracht Frankfurt: Bilder

Größter Knackpunkt des Wechsels dürften die Finanzen sein. Trapp verdient in Paris laut „Bild“ derzeit rund fünf Millionen Euro im Jahr. Eine Summe, die für Eintracht Frankfurt nicht zu stemmen ist. Der 28-Jährige müsste also auf einen Teil des Gehalts verzichten. Außerdem ist Trapp nicht gerade günstig: Transfermarkt.de beziffert seinen Marktwert derzeit auf rund zehn Millionen Euro – viel Geld, dafür dass die SGE mit Rönnow noch einen guten und talentierten Keeper hat. Trapps Wechsel im Jahr 2015 spülte rund 9,5 Millionen Euro in die Kasse.

Die Eintracht hat jedenfalls einen Plan, wie sie Trapp in Frankfurt halten will: Laut „Bild“ wird Sportvorstand Fredi Bobic im März, spätestens im April in Sachen Trapp-Transfer in die Offensive gehen und die Gespräche mit Paris aufnehmen. Denn bis dahin kann Trapp absehen, ob er und die Eintracht in der kommenden Saison international spielen würden. Außerdem sollen dann die Verhandlungen mit Paris leichter sein.

Quelle: op-online.de

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