Vor Boysen spielt Eintracht groß auf - 5:0

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Eintracht-Neuzugang Pirmin Schwegler (links) konnte gleich bei seinem ersten Auftritt überzeugen. Der Ex-Leverkusener spielte gestern Abend beim 5:0-Sieg gegen Austria Kärnten 60 Minuten lang im defensiven Mittelfeld.

Hermagor/Österreich - (sp) Die Frankfurter Eintracht hat sich gestern Abend den Frust der letzten Woche von der Seele gespielt. Im dritten Spiel im Rahmen des Trainingslagers in Kärnten gab es den ersten Sieg. Und was für einen.

Gegen den österreichischen Bundesligisten Austria Kärnten gewannen die Frankfurter 5:0 (4:0). Dabei entsprach die Leistung auch dem Resultat.

Die Frankfurter traten ganz anders auf als in den letzten Begegnungen, wirkten viel frischer und mutiger. Der Ball lief flüssig durch die eigenen Reihen, die Tore wurden teilweise hervorragend herausgespielt. „Wir haben über weite Strecken guten Fußball gespielt“, sagte Trainer Michael Skibbe.

Eintracht: Nikolov (46.Pröll) - Ochs (66.Jung), Franz (72.Bellaid), Russ (78.Tosun), Spycher (66.Petkovic) - Caio (72.Heller), Teber (60.Vasoski), Schwegler (60.Steinhöfer), Köhler (46.Amanatidis) - Meier (70.Titsch-Rivero), Liberopoulos (78.Mayer)

Für den Offenbacher Trainer Hans-Jürgen Boysen dürfte es sich gelohnt haben, die Eintracht so weit entfernt von der Heimat vor dem Pokalderby noch einmal unter die Lupe genommen zu haben. Wie 750 Zuschauer sah Boysen zwei starke Frankfurter Neuzugänge. Pirmin Schwegler war flink auf den Beinen, geschickt im Zweikampf und ballsicher.

Tore: 0:1 Meier (13.), 0:2 Teber (16.), 0:3 Meier (27.), 0:4 Meier (42.), 0:5 Amanatidis (65.)

Und Selim Teber ließ den Worten Taten folgen, übernahm Verantwortung und erzielte ein herrliches Tor zum 2:0 nach Vorarbeit von Caio. Herausragend spielten auch zwei alte Bekannte, Benjamin Köhler und Alexander Meier. Und Meier, als zweite Sturmspitze neben Liberopoulos aufgestellt, traf schon vor der Pause dreimal.

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Trainer Michael Skibbe nutzte die klare Führung, um im Laufe des Spiels seinem gesamten Kader Spielpraxis zu vermitteln. Auch nach den Auswechslungen war die Eintracht dem Gegner haushoch überlegen. Neben der gesamten Vorstellung ist auch das Comeback von Ioannis Amanatidis geglückt. Der Kapitän spielte zum ersten Mal in dieser Vorbereitung und erzielte gleich einen Treffer.

Quelle: op-online.de

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