Caio darf auf den nächsten Einsatz hoffen

Caio, Eintracht Frankfurt
+
Caio könnte wieder zum Einsatz kommen.

Frankfurt - Die Frankfurter Eintracht steht vor drei Heimspielen in Folge. Am Sonntag gegen den Hamburger SV, am Mittwoch darauf im Pokal gegen Alemannia Aachen, dann gegen den VfB Stuttgart. Von Josef Schmitt

Drei Spiele innerhalb von sieben Tagen, Grund genug für Trainer Michael Skibbe über eine „sanfte Rotation“ nachzudenken. „Das Problem ist nicht das zweite, sondern das dritte Spiel“, sagt Skibbe, „da verlassen manche Spieler doch die Kräfte.“ Den einen oder anderen Wechsel werde er deshalb wohl vornehmen, „im Mittelfeld und Angriff habe ich ja ein paar Möglichkeiten.“ Fürs Pokalspiel steht zudem auch der für die Bundesliga gesperrte Patrick Ochs zur Verfügung.

Schon gegen den HSV wird es wohl eine gravierende Änderung geben: Der Brasilianer Caio, zuletzt auf der Bank, wird wohl in die Mannschaft zurückkehren. „Es ist ein Heimspiel, da wollen wir offensiver spielen“, sagt Skibbe. Und für die Offensive ist Caio ein wichtiger Spieler für die Eintracht, ganz unabhängig von den läuferischen und taktischen Defiziten, die der 23 Jahre alte Brasilianer auch aufweist.

Wer weichen muss, ließ der Frankfurter Trainer offen, Selim Teber und Zlatan Bajramovic wären Kandidaten. „Selim hat mir in Freiburg schon wieder besser gefallen, als in den Spielen zuvor“, sagt Skibbe. Der Hinweis des Frankfurter Trainers, eine der großen Qualitäten des aktuellen Tabellenführers sei die „Schnelligkeit“, könnte dennoch darauf hindeuten, dass der Frankfurter Trainer noch weitere Änderungen vornimmt. Neben Caio könnte in diesem Zusammenhang auch Benjamin Köhler eine Rolle spielen. Oder auch Ümit Korkmaz. Den österreichischen Nationalspieler, bisher in dieser Saison noch nicht aufgeboten, hat sich Skibbe gestern beim Spiel der U23 gegen Reutlingen (1:1) angeschaut.

Lesen Sie hier weiter:

„Eintracht setzt gegen HSV auf Angriff“

Personelle Probleme plagen den Frankfurter Trainer nicht wirklich, auch wenn mit Maik Franz, Christoph Spycher, Ioannis Amanatidis und Nikola Petkovic gestern vier Profis nicht am Mannschaftstraining teilnahmen. Gemeinsam mit Martin Fenin hat dieses Quartett nur im läuferischen Bereich gearbeitet. Die Probleme der vier Spieler seien „nicht gravierend“, sagte Skibbe, „ich rechne gegen den HSV mit ihnen.“ Martin Fenin dagegen will der Frankfurter Trainer noch ein paar Tage mehr gönnen, um den Anschluss ans Team wieder zu schaffen.

Quelle: op-online.de

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare