Chancen gegen Wolfsburg 50:50

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Martin Fenin.

Frankfurt - Leichte Entwarnung: Martin Fenin ist gestern aus Prag zurückgekehrt und konnte schon am Nachmittag gemeinsam mit Reha-Trainer Michael Fabacher und Nikos Liberopoulos ein leichtes Lauftraining absolvieren.

Frankfurt (sp) - Die Grippe des Eintracht-Stürmers, der auf das Länderspiel in Marokko verzichten musste, ist weitgehend abgeklungen, alle internistischen Untersuchungen sind positiv verlaufen. „Ich denke, Martin kann am Freitag wieder mit der Mannschaft trainieren“, sagt Trainer Friedhelm Funkel. Klappt dies, wird Fenin am Samstag beim Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg auch von Beginn an in der Mannschaft stehen.

Eine Sorge weniger also für den Frankfurter Trainer, der nun nur noch entscheiden muss, ob er Habib Bellaid oder Aleksandar Vasoski ins Abwehrzentrum beordern wird. Weder der oft zum Leichtsinn neigende Franzose Bellaid noch der lange wegen seiner Lungenkrankheit pausierende Mazedonier Vasoski scheinen Funkel in den vergangenen Tagen restlos überzeugt zu haben. „Man könnte auch sagen, sie haben total überzeugt und ich muss deshalb noch die letzten Eindrücke abwarten“, sagte Funkel. Doch das Schmunzeln in seinem Gesicht verriet, dass der Eintracht-Coach beiden Kandidaten die Ersatzrolle für Chris nicht ohne Bauchschmerzen zutraut.

Die Chancen für die Begegnung mit den „Wölfen“ lägen bei 50 zu 50, glaubt der Frankfurter Trainer. Eine Niederlage würde die Eintracht allerdings wieder ziemlich in die Bredouille bringen.

34 000 Karten sind für diese Partie verkauft, so wenig wie sonst nur bei Spielen gegen Energie Cottbus. Bereits ausverkauft sind dagegen die Spiele gegen Hoffenheim, Schalke und Hamburg.

Quelle: op-online.de

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