Chris will sich mit Einsatz Zeit lassen

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Chris absolvierte in sieben Jahren 138 Spiele für Eintracht Frankfurt.

Frankfurt ‐ Kapitän Chris trainiert einen Monat nach seiner Leistenoperation wieder im Kreis der Mannschaft der Frankfurter Eintracht. Ob Chris aber bereits am Samstag beim Bundesligaauftakt im Kader oder gar der Mannschaft stehen wird, ist eher fraglich. Von Peppi Schmitt

„Mir fehlt noch Kraft“, sagt der 31-Jährige selbstkritisch, „ich muss abwarten, ob es schon Sinn macht. Ich brauche noch zu lange, um nach einem Sprint wieder zu regenerieren.“ Es fehlt an Fitness. Die fehlende Spielpraxis sei dagegen kein Problem, versichert der Abwehrchef der Eintracht, der sein letztes Spiel am 1. Mai gegen Hoffenheim bestritten hat.

Dass es für Hannover reicht, glaubt er selbst nicht so recht. „60 oder 70 Prozent Leistungsvermögen reichen nicht“, sagt er, „ich spiele nur, wenn ich hundertprozentig fit bin.“

Trainer Skibbe geht auch davon aus, noch einmal auf den Brasilianer zu verzichten. „Wir haben ja keine Not in der Abwehr“, gibt Skibbe zu bedenken.

Martin Fenin war vom Länderspiel gegen Lettland, bei dem er zum tschechischen 4:1-Sieg einen Treffer beigesteuert hatte, mit Rückenschmerzen zurückgekehrt. Bei einer kernspintomografischen Untersuchung wurde ein „Muskelfaseriss im Rückenbereich“ diagnostiziert. Zu einer weiteren Untersuchung der „ungewöhnlichen Verletzung“, so Skibbe, ist Fenin gestern nach München geflogen, um sich dort von Dr. Müller-Wohlfarth untersuchen zu lassen.

Quelle: op-online.de

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