Defensive droht der Super-Gau

Trainer Michael Skibbe bangt um den Einsatz von Ioannis Amanatidis (rechts).
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Trainer Michael Skibbe bangt um den Einsatz von Ioannis Amanatidis (rechts).

Frankfurt - (sp) Es sind keine guten Nachrichten, die Eintracht Frankfurts Trainer Michael Skibbe gestern erreichten. Nach Marco Russ, Pirmin Schwegler und Selim Teber (alle gesperrt) und Aleksandar Vasoski (verletzt), drohen für das Heimspiel des Fußball-Bundesligisten am Samstag gegen Hannover 96 auch Ioannis Amanatidis und Patrick Ochs auszufallen.

Der Defensive droht der Super-Gau. Ohne Ochs, Russ, Vasoski, Schwegler und Teber wäre sie derart ausgeblutet, dass dem Trainer kaum noch Alternativen blieben.

Gestern Morgen war Amanatidis vorzeitig aus Griechenland zurückgekehrt, weil ihm das im vergangenen Jahr wegen eines Knorpelschadens operierte rechte Knie schmerzte.

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Amanatidis hatte beim Sieg der Griechen im WM-Qualifikationsspiel gegen Lettland am vergangenen Samstag eine Halbzeit gespielt und danach Probleme mit dem Knie bekommen. Als diese sich auch nach intensiven Behandlungen in den Tagen darauf nicht besserten, hatte Amanatidis das gestrige Länderspiel gegen Luxemburg abgesagt. In Frankfurt wurde nun eine Entzündung im Knie festgestellt. Amanatidis hat eine Spritze bekommen.

Wir müssen sehen, wie das Knie reagiert“, sagt Mannschaftsarzt Dr. Christoph Seeger. „Es ist klar, dass Ioannis in sein operiertes Knie besonders hineinhört“, sagt Trainer Michael Skibbe. In jedem Fall ist der Einsatz des Sturmführers im Heimspiel am Samstag gegen Hannover 96 sehr fraglich.

Patrick Ochs nahm schon am dritten Tag in Folge nicht am Mannschaftstraining teil. „Schmerzen in der Hüfte“, hieß es am Montag, am Mittwoch war daraus „eine Art Hexenschuss“ geworden, wie Mannschaftsarzt Dr. Christoph Seeger sagte. Die Beschwerden seien seit dem Wochenende zwar „deutlich besser“ geworden, aber eine Einsatzgarantie für das Spiel am Samstag könne derzeit niemand geben. „Es muss bis Samstag weiter deutlich besser werden, damit er spielen kann“, sagt Dr. Seeger. Der Arzt hat Spritzen mit einem entzündungshemmenden Medikament an die Wirbelsäulengelenke gesetzt, die Physiotherapeuten behandeln den Spieler, um die verhärtete Muskulatur zu lockern. Dazu nimmt Ochs schmerzlindernde und muskelentspannende Tabletten zu sich. Zumindest soll er heute wieder mit leichtem Lauftraining beginnen.

Quelle: op-online.de

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