Dummy verletzt Liberopoulos

Frankfurt (sp) ‐ Es gibt schon eigenartige Verletzungen bei der Frankfurter Eintracht. Vor ein paar Wochen erlitt Torwart Markus Pröll eine schwere Schulterverletzung, als er nach einem Freundschaftsspiel einem kleinen Mädchen ausweichen wollte und stürzte.

Pröll wird nach einer Operation in diesem Jahr nicht mehr spielen können. Fast ebenso kurios hat sich gestern beim Training Nikos Liberopoulos verletzt. Die Folgen sind allerdings bei weitem nicht so schlimm. Liberopoulos wird für das Bundesligaspiel am Samstag beim FC Bayern wohl zur Verfügung stehen.

Beim täglichen Spaßspiel zum Ende des Trainings, wenn die Stürmer nach Flanken von Außen im Wettbewerb mit den drei Torhütern eine bestimmte Anzahl von Treffern erzielen sollen, kollidierte Liberopoulos mit einem „Dummy“. Zwei dieser roten „Metallgegner“ werden immer in Höhe des Fünfmeterraums in den Boden gesteckt, um es den Spielern nicht ganz so einfach zu machen. Liberopoulos rutschte beim Schussversuch mit dem Unterschenkel gegen einen Dummy und zog sich eine Fleischwunde am Schienbein zu. „Es wird nicht so schlimm sein“, sagte der griechische Nationalspieler, als er mit einem Verband in die Kabine humpelte.

Schlimmer erwischt hat es den Stürmerkollegen Cenk Tosun. Den Junioren-Nationalspieler plagt eine schwere Entzündung der Patellasehne unter dem Knie. „Möglicherweise muss Cenk operiert werden“, sagt Trainer Michael Skibbe, „auf jeden Fall aber fällt er einige Wochen aus.“ Tosun habe trotz ärztlicher Warnung noch am EM-Qualifikationsturnier der deutschen U-19-Nationalmannschaft in Luxemburg teilgenommen, so Skibbe. Der DFB-Nachwuchs hat sich für die nächste Runde qualifiziert, Tosun hat in drei Spielen zwei Tore beigesteuert.

Nicht trainiert haben gestern auch Ioannis Amanatidis, der wegen einer Oberschenkelzerrung eine Woche pausieren muss, und Zlatan Bajramovic. Bajramovic plagt sich mit einer Achillessehnenreizung. Sein Einsatz in München ist sehr fraglich. Deutlich besser geht es Aleksandar Vasoski. Die Schmerzen nach dem Rippenbruch sind fast völlig verschwunden, mit dem schützenden Karbonpanzer konnte der Abwehrspieler gestern das komplette Training mitmachen. Für München plant Skibbe ihn allerdings noch nicht ein.

Quelle: op-online.de

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