Eintracht brennt auf Revanche im Pokal

München (sp) ‐ Die Türen der Frankfurter Kabine in der Münchner Allianz-Arena waren lange geschlossen geblieben nach dem 1:2 beim FC Bayern. Der späte Treffer, der die Niederlage besiegelte, hatte für große Enttäuschung gesorgt.

Es ist einfach nur schade, wir waren so nahe dran“, ärgerte sich Abwehrchef Chris. „Ich bin total sauer“, sagte Mittelfeldspieler Patrick Ochs. Trainer Michael Skibbe hatte einiges zu tun, um den Frust in die richtigen Bahnen zu lenken. Schließlich geht es am Mittwoch im Achtelfinale des DFB-Pokals (20.30 Uhr) erneut gegen den Rekordmeister. „Meine Spieler dürfen zu Recht daran glauben, dass sie die Bayern schlagen können“, lautete Skibbes Botschaft an die Mannschaft. Denn bei aller Überlegenheit der Bayern ist am Samstag erneut deutlich geworden, dass sie von ihrer früheren Klasse und Dominanz weit entfernt sind. Zudem haben die Frankfurter den Heimvorteil im Rücken. Die Bayern erhoffen sich ihrerseits ein leichteres Spiel, „weil die Eintracht ja auch ein Tor schießen muss“, wie Trainer Louis van Gaal sagt: „Sie muss ein bisschen mehr kommen, und wir bekommen ein bisschen mehr Platz.“

Neben der Niederlage waren die Frankfurter vor allem wegen des Auftretens des neuen Bayern-Stars Thomas Müller verärgert. Der junge Mann, der demnächst Nationalspieler werden soll, hatte sich als „Schwalbenkönig“ herausgestellt. Gleich dreimal versuchte er den Schiedsrichter zu täuschen. „Ich weiß nicht, was das soll“, sagte Ochs, „er hat das gar nicht nötig.“

Quelle: op-online.de

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