Eintracht-Chef kocht vor Wut

Streit mit Stadt wegen Wegfall von Parkplatz

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Heribert Bruchhagen

Frankfurt - Eintracht Frankfurts Vorstandsvorsitzender Heribert Bruchhagen hat die Stadt Frankfurt wegen des Wegfalls eines Parkplatzes am Stadion massiv kritisiert.

„Das ist unfassbar und geht zu Lasten aller: der Eintracht, der Steuerzahler, der Fußballfans. Eintracht Frankfurt wird erheblichen Schaden nehmen“, sagte der 63-Jährige. Hintergrund ist, dass der Parkplatz an der Isenburger Schneise gemäß eines Magistrats-Beschlusses aufgeforstet wird und bei Heimspielen nicht mehr 1300 Autos Platz bieten kann. Nach dem Länderspiel Deutschland - Argentinien war es zu einem Verkehrs-Chaos gekommen. Bruchhagen befürchtet, dass das nun auch bei Eintracht-Spielen passieren wird.

„Ich werde mir ein Pferd kaufen“

„Wir werden angegriffen, weil wir eine Brauerei als Sponsor haben, also werden wir im Stadion nur noch Tafelwasser ausschenken. Bratwurst soll ja auch nicht so gesund sein, also werden wir nur noch Möhren verkaufen. Und ich werde mir ein Pferd kaufen, um zum Stadion zu kommen“, meinte der Clubchef.

Verkehrsdezernent Stefan Majer (Grüne) wies die Kritik zurück. „Wenn es rechtlich bindende Beschlüsse gibt, kann auch Herr Bruchhagen die nicht aus der Welt reden“, sagte er. Majer erinnerte daran, dass die Aufforstung der Schneise einst die Voraussetzung für die Errichtung der Infrastruktur des WM-Stadions geschaffen habe. Es soll Gespräche geben.

dpa

Quelle: op-online.de

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