Eintracht Frankfurt

Eintracht Frankfurt: Historische Chance gegen den 1.FC Köln

Heiß und hungrig: Sebastian Rode (rechts) trifft am Sonntag mit der Eintracht auf auswärtsstarke Kölner.
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Heiß und hungrig: Sebastian Rode (rechts) trifft am Sonntag mit der Eintracht auf auswärtsstarke Kölner.

Im Heimspiel gegen den 1.FC Köln kann Fußball-Bundesligist am Sonntag etwas schaffen, was ihm noch nie gelungen ist: Ein Start in die Rückrundensiege mit vier Siegen in Serie. Manager Bruno Hübner warnt aber vor der Auswärtsstärke des Gegners.

Frankfurt – Eine Quizfrage für alle, die es mit der Frankfurter Eintracht halten: Was haben Dieter Lindner, Willi Huberts und Jürgen Grabowski mit Martin Hinteregger, André Silva und Filip Kostic gemeinsam? Sie alle haben drei Siege in Serie zu Beginn der Rückrunde gefeiert, die Stars von heute wie die alten Helden in der Saison 1966/67. Damals wurde die Eintracht am Ende Vierter.

Vier Siege in Folge hat noch nie eine Eintracht-Mannschaft zum Auftakt der Rückserie errungen. Diese Chance bietet sich den Frankfurtern nun am Sonntag (15.30 Uhr) im Heimspiel gegen den 1. FC Köln. „Wir sind gewarnt, die Kölner sind gerade auswärts besonders stark“, mahnt Manager Bruno Hübner, „wir müssen hellwach sein.“

Die Kölner haben der Eintracht mit ihrem 2:1-Erfolg in Mönchengladbach gleich einen doppelten Gefallen getan. Zum einen knüpften sie einem direkten Konkurrenten im Kampf um die internationalen Plätze drei Punkte ab, zum anderen bewiesen sie, dass man sie gewiss nicht unterschätzen darf.

Gerade nicht, wenn es gegen eines der Spitzenteams geht. Auch in Dortmund hatten die „Geißböcke“ gewonnen. Von ihren 21 Punkten haben sie 15 in der Fremde eingesammelt. Trainer Adi Hütter hat seine Spieler auf die Auswärtsstärke der Kölner aufmerksam gemacht. „Wir erwarten einen Gegner mit breiter Brust“, sagt Hübner. Die Spieler haben es begriffen. „Wenn man von einem Erfolg zu anderen jagt, ist die Stimmung gut,“ sagte Sebastian Rode, „gegen Köln haben wir dreimal hintereinander nicht gewonnen, das wollen wir jetzt schaffen.“

Auch die Frankfurter strotzen nach der jüngsten Erfolgsserie nur so vor Selbstbewusstsein und lassen sich von Rückschlägen wie zuletzt dem zwischenzeitlichen Ausgleich in Hoffenheim nicht aus der Bahn werfen. „Wir haben die Punkte, die wir geholt haben, ganz sicher nicht gestohlen“, sagt Hübner, „wir stehen zu Recht da oben.“

Gestern fand die Übungseinheit trotz klirrender Kälte (minus acht Grad) auf einem ausgezeichneten Trainingsplatz statt. Die Rasenheizung hatte ganze Arbeit geleistet, der Rasen war perfekt zu bespielen. „Wir sind heiß und hungrig, da trübt auch das kalte Wetter nicht die Stimmung“, fasste Mittelfeldspieler Rode zusammen.

Gefehlt haben die Torhüter Kevin Trapp (individuelles Training im Kraftraum) und Markus Schubert (Magenprobleme). Zwischen den Pfosten standen die „Nummer drei“ Elias Bördner und Torwarttrainer Jan Zimmermann höchstpersönlich.  sp

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