Eintracht Frankfurt

Abflug im Winter: Diese Adler könnten die SGE verlassen

+
Die Frankfurter Daichi Kamada (l-r), Dejan Joveljic, Torschütze Goncalo Paciencia und Lucas Torro jubeln nach einem Tor.

Bei der Eintracht läuft es aktuell gut, einige Spieler kommen aber nur selten zum Zug. Wer könnte die SGE im Winter verlassen?

Frankfurt - Eintracht Frankfurt ist gut in die Saison gestartet und belegt aktuell Rang neun in der Bundesliga. Verantwortliche und Fans sind zufrieden, einige Spieler aber nicht. In der Anfangsphase der Spielzeit wurde klar, dass es ein paar Spieler schwer haben werden, auf Einsätze zu kommen. Diese könnten den Verein im Winter verlassen. Wir geben einen Überblick.

Felix Wiedwald: Der Torwart war in der Rückrunde der letzten Saison an den MSV Duisburg ausgeliehen und stieg mit den "Zebras" in die 3. Liga ab. Nach Ende der Leihe kehrte er nach Frankfurt zurück und kam sogar auf Einsätze in der Qualifikation zur Europa League. In der Hierarchie ist er aber hinter Kevin Trapp und Frederik Rönnow nur die Nummer drei. Durch Trapps Verletzung wird er bis zur Winterpause zumindest auf der Bank platz nehmen können. Aussicht auf Spielpraxis hat er aber kaum, deshalb scheint ein Wechsel im Winter realistisch.

Eintracht Frankfurt: Müller ohne Zukunft

Noch vor der Winterpause beendet ist das Engagement von Nicolai Müller. Der Offensivspieler hatte keinerlei Zukunft mehr in Frankfurt. Er schaffte es in der aktuellen Saison noch in keinen Spieltagskader, wurde nicht für die Europa League gemeldet und ist auch bei Testspielen nur Zuschauer. Die Eintracht gab den Rechtsaußen nach Australien ab

Marijan Cavar: Der junge Mittelfeldspieler kam in der Sommerpause zurück nach Frankfurt. Er war eine Spielzeit in seine Heimat, zu NK Osijek, ausgeliehen, konnte sich aber auch dort nicht durchsetzen. Bei der SGE hat er keine Chance auf Spielpraxis und der Verein würde ihm auch keine Steine in den Weg legen.

Nils Stendera: Der jüngere Bruder von Marc Stendera hat zweifellos Talent, aber auch er hat keinerlei Aussicht auf Pflichtspieleinsätze bei Eintracht Frankfurt. Die Konkurrenz auf seiner Position ist einfach zu groß. Für ihn könnte eine Leihe eine Option sein, um Spielpraxis sammeln zu können.

Entscheidende Phase: SGE trifft nach Länderspielpause auf Spitzenteams der Liga

Druck machen, den Konkurrenzkampf anheizen: Erik Durm weiß genau, was seine Aufgabe in Frankfurt ist

Eintracht Frankfurt: De Guzman durch Verletzung im Hintertreffen

Jonathan de Guzman: Der Niederländer spielte in dieser Saison erst 13 Minuten in der Bundesliga. Schuld daran ist auch eine Muskelverletzung, die ihn mehrere Wochen zum Zuschauen zwang. Jetzt ist er wieder fit, seine Chancen auf Einsätze sind aber nicht sehr hoch. Auf seiner Position haben derzeit Sebastian Rode, Djibril Sow und Dominik Kohr die Nase vorne. Sollte sich an seiner Situation nichts ändern, ist er ein Kandidat für einen Vereinswechsel.

Zwischenfazit: Mehrere Glücksgriffe bei Eintracht-Neuzugängen

Flankenkönige mit Potenzial: Eintracht Frankfurt attackiert mehr als jedes andere Bundesligateam über die Außen, manch Profi aber kämpft gerade mit seiner Form.

Lucas Torro: Ähnlich wie bei de Guzman ist auch bei Torro die große Konkurrenz das Problem, dass er bisher fast überhaupt nicht zum Einsatz kam. Gegen Düsseldorf und Bremen schaffte er es nicht in den 18er Kader, gegen Leipzig, Augsburg, Dortmund und Berlin saß er 90 Minuten auf der Bank. Lediglich am ersten Spieltag gegen Hoffenheim wurde er in der 88. Minute eingewechselt. Für einen Spieler mit seinen Ansprüchen ist die aktuelle Situation frustrierend. Gut möglich, dass der Spanier sich umschaut und einen Wechsel in der Winterpause forciert.

(smr)

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare