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Finale Wochen: Eintracht Frankfurt will Traum von Champions League  verwirklichen

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Jubelszenen, die sich die Eintracht in den finalen Wochen häufiger wünscht: Adi Hütter und Co-Trainer Christian Peintinger freuen sich nach dem Sieg gegen Inter Mailand am 14. März 2019.

Für den Champions-League-Traum will Eintracht Frankfurt unbedingt Hertha BSC besiegen. Die vielen Spiele schlauchen das Hütter-Team, vor allem in der Offensive drohen gegen Chelsea Personalprobleme.

Frankfurt - Eintracht Frankfurt träumt von der Champions League - und will seinen höchst erfolgreichen Bundesliga-Weg auch unmittelbar vor dem heiß ersehnten Chelsea-Doppelpack fortsetzen. Trainer Adi Hütter blickt mit großer Vorfreude auf die finalen Wochen, in der sogar die Erfolge unter Vorgänger Niko Kovac noch getoppt werden können. "Es ist Ende April, wir sind international immer noch mit dabei und haben die Chance, etwas Großes zu erreichen und Geschichte zu schreiben. Das genießen wir, und wir freuen uns ungemein auf die kommenden Aufgaben", sagte der Österreicher.

Spiel gegen Hertha BSC - keine Rücksicht auf Chelsea

Die Bundesliga-Prüfung gegen die zuletzt stark strauchelnden Gäste von Hertha BSC soll dabei am Samstag (15.30 Uhr/Sky) keinesfalls zu einem Aufgalopp oder einer Generalprobe für das Halbfinale der Europa League gegen Chelsea werden. Er nehme auf dieses Spiel keine Rücksicht, betonte Hütter: "Das spielt überhaupt keine Rolle. Wir müssen morgen das Spiel gewinnen, ich kann jetzt nicht auf das Spiel am Donnerstag Rücksicht nehmen. Bis dahin werden wir uns sicher wieder erholen."

Kampf um Teilnahme an der Champions League eng

Nach nur einem Punkt aus zwei Liga-Spielen gegen Augsburg und in Wolfsburg wird es im Kampf um die erstmalige Teilnahme an der Champions League wieder richtig eng. Doch obwohl sich Gladbach, Hoffenheim und Leverkusen auf der sportlichen Jagd nach der SGE befinden, liegen Hütter jegliche Rechenszenarien fern. "Davon halte ich relativ wenig. Ich weiß nur, dass Druck von hinten kommt. Für mich ist das Wichtige morgen. Wenn wir unter den ersten Vier bleiben wollen, müssen wir gewinnen." Angesichts des schweren Restprogramms mit Gastspielen in Leverkusen und beim FC Bayern sind drei Punkte gegen die Hertha Pflicht.

Saisonendspurt ohne Haller

Gelingen muss dieses Vorhaben sowie der Saisonendspurt wohl ohne Schlüsselspieler Sebastien Haller (14 Saisontore), der seit Ende März an einer mysteriösen und hartnäckigen Bauchmuskelverletzung leidet. "Sebastien ist seit heute in Österreich bei einem Spezialisten, den ich sehr, sehr gut kenne. Wir unternehmen alles, dass wir um eine Operation kommen", sagte Hütter. Für eine schnelle Rückkehr oder einen Einsatz noch in dieser Spielzeit zeigte sich der 49-Jährige skeptisch. Das Thema Haller dürfte ihn auch deshalb so sehr nerven, weil ihm der zentrale Offensivpart in der wichtigsten Saisonphase aus der Mannschaft gebrochen ist.

Zwei Angreifer dürften in Chelsea fehlen

Im Hinspiel gegen Chelsea am kommenden Donnerstag (21.00 Uhr/RTL und DAZN) dürften wegen der Gelb-Sperre von Ante Rebic zwei der drei gefürchteten Angreifer fehlen. Zwar hat Goncalo Paciencia ordentliche und vielversprechende Ansätze gezeigt, jedoch nicht auf dem Niveau von Stammstürmer Haller, der auch wegen seiner Präsenz und seiner Ballsicherheit wichtig ist. Im wichtigen Hinspiel sind die heimstarken Hessen also mehr denn je auf Juwel Luka Jovic angewiesen, der als Haller-Ersatz in die Spielzeit gegangen war und inzwischen 17 Bundesliga- und acht Europa-League-Tore auf dem Konto hat.

Gegen Mittelfeldteam Hertha darf der 21 Jahre alte Serbe dafür gerne den nötigen Schwung aufnehmen. Doch unterschätzen will der Coach die Hauptstädter nicht. "Wir sind gewarnt. Es ist eine gute Mannschaft trotz allem", sagte Hütter. Er erwarte eine "hohe Aggressivität und Spiellaune". Zurückkehren dürfte der zuletzt verletzt fehlende Verteidiger Martin Hinteregger.

(dpa)

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