Eintracht Frankfurt

Eintracht vor dem Bundesliga-Start: So stark sind die einzelnen Mannschaftsteile

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Die Bundesliga-Saison steht in den Startlöchern. Wie ist die SGE in den einzelnen Mannschaftsteilen aufgestellt?

Die Bundesliga-Saison steht in den Startlöchern. Wie ist die SGE in den einzelnen Mannschaftsteilen aufgestellt? Eine Analyse.

Frankfurt - Die Bundesliga-Saison steht in den Startlöchern und die Eintracht trifft am 1. Spieltag auf die TAG Hoffenheim. Wie ist der Kader der SGE eigentlich aufgestellt? Wir haben die einzelnen Mannschaftsteile vor dem Liga-Start analysiert.

Tor: Kevin Trapp ist zurück. Der Keeper konnte nach wochenlangen Verhandlungen von Paris Saint Germain losgeeist werden und unterschrieb einen Vertrag bis 2024 in Frankfurt. Er wird damit auf Jahre die unangefochtene Nummer eins der SGE sein. Mit dem deutschen Nationaltorwart ist die Eintracht auf der Torhüter-Position überragend aufgestellt. Mehr Qualität gibt es nicht für einen bezahlbaren Preis. Hinter Trapp könnte noch ein Ersatzmann verpflichtet werden, denn weder Rönnow noch Wiedwald scheinen eine Zukunft am Main zu haben.

Eintracht Frankfurt: Starke Abwehr auf dem Papier

Abwehr: Auf dem Papier spielt die Abwehr der vergangenen Saison, die starke Leistungen zeigte. "Libero" Hasebe, Abraham und Hinteregger werden die Dreierkette bilden. Als Back-Up stehen N'Dicka und Toure zur Verfügung. Als Außenverteidiger sind da Costa und Kostic gesetzt, die eines der besten Duos der Bundesliga sind.

In der vergangenen Spielzeit kassierte die SGE lediglich 48 Gegentore in 34 Spielen - nur Bayern (29), Leipzig (29), Mönchengladbach (42) und Dortmund (44) fingen sich weniger Treffer. Im DFB-Pokal gegen Waldhof Mannheim offenbarte die Verteidigung aber eklatante Schwächen, die Adi Hütter in den Griff bekommen muss. Generell ist die Eintracht in der Defensive gut und breit aufgestellt und hat wieder die Möglichkeit, zu den stabilsten Abwehrreihen der Liga zu gehören.

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Mittelfeld: Djibril Sow, der bisherige Königstransfer der Eintracht, zog sich einen Muskelsehnenriss im Oberschenkel zu und wird frühestens im September wieder eingreifen können. In der Zentrale wird Adi Hütter bis dahin auf das Duo Kohr/Torro bauen. Gerade Torro ist wichtig, da er eine spielerische Komponente mitbringt, die dem Duo Kohr/Fernandes fehlt. Nicht zu vergessen ist natürlich Sebastian Rode, der von Borussia Dortmund fest verpflichtet wurde und an seine starken Leistungen der vergangenen Rückrunde anknüpfen will. Er arbeitet derzeit an seinem Comeback und könnte gegen die TSG Hoffenheim wieder im Kader stehen. Schwierig dürfte es für Mijat Gacinovic werden, der sich steigern muss, will er sich einen Stammplatz erkämpfen.

Eintracht Frankfurt: Bedarf an Verstärkungen im Angriff

Angriff: Der Sturm hat sich im Vergleich zur Vorsaison am drastischsten verändert. Von der "Büffelherde" haben Sebastien Haller (West Ham United) und Luka Jovic (Real Madrid) den Verein verlassen und neu hinzu kam bislang lediglich Nachwuchshoffnung Dejan Joveljic (Roter Stern Belgrad). Goncalo Paciencia soll jetzt mehr Verantwortung im Sturmzentrum übernehmen, an die Klasse von Haller reicht er aber nicht heran. Unklar ist, ob Ante Rebic in Frankfurt bleibt. Seit Wochen gibt es Gerüchte über einen möglichen Wechsel nach Spanien oder Italien. Im Angriff ist die SGE noch nicht ausreichend besetzt. Mindestens eine Verstärkung, bei einem Abgang von Rebic sogar eine zweite, sollte noch verpflichtet werden - Stürmer, die sofort weiterhelfen und einen Qualitätssprung bedeuten, auch wenn solche Spieler nicht günstig zu bekommen sind.

(smr)

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