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Eintracht Frankfurt will mit Daichi Kamada verlängern - Was wird aus Kostic?

Ungeachtet der Probleme der Bundesliga durch die Corona-Krise gehen die Planungen für die neue Saison weiter. Auch bei Eintracht Frankfurt.

  • Eintracht Frankfurt plant für die neue Saison
  • ManagerBruno Hübner ist in Verhandlungen mit Spielern
  • Mit Mittelfeldmann Daichi Kamada ist der Verein in Gesprächen

Frankfurt - Eintracht Frankfurt würde gerne den bis 2021 laufenden Vertrag mit Daichi Kamada (23) vorzeitig verlängern. Das erklärte Manager Bruno Hübner. „Wir würden gerne mit ihm weiterarbeiten und er weiß auch, was er an der Eintracht hat“, sagte Hübner. Erste Gespräche mit dem japanischen Mittelfeldspieler wurden bereits geführt.

Eintracht Frankfurt: Was wird aus Makoto Hasebe?

Im Gespräch ist Eintracht Frankfurt auch mit Kamadas Landsmann Makoto Hasebe (36), dessen Vertrag am 30. Juni auslaufen wird. Angeblich habe sich die sportliche Leitung schon auf einen neuen Einjahresvertrag mit Hasebe geeinigt, doch der Aufsichtsrat soll aus wirtschaftlichen Gründen Bedenken geäußert haben. Hübner: „Makoto ist ein außergewöhnlicher Spieler und ein außergewöhnlicher Mensch. Wir würden ihn gerne über seine aktive Laufbahn hinaus an die Eintracht binden“. Ausgang offen.

Eintracht Frankfurts Kapitän vor dem Absprung

Genau wie bei David Abraham (33), der trotz eines noch bis 2021 laufenden Vertrages mit dem Gedanken liebäugelt aus privaten Gründen vorzeitig in seine Heimat Argentinien zurückzukehren. 

Die Eintracht würde ihm keine Steine in den Weg legen. „Aber von diesem Zeitpunkt sind wir noch weit entfernt“, sagt der Manager, „erstens, weil wir ihn noch brauchen und zweitens, weil in Argentinien die Situation anders, schwieriger ist als bei uns.“ Eintracht Frankfurt sei bei Abraham „sehr entspannt“. Er persönlich könne sich vorstellen, „das David erst im Winter geht, vielleicht seinen Vertrag aber auch ganz erfüllt.“

Eintracht Frankfurt: Verbleib von Kostic nicht ausgeschlossen

Das könnte auch bei Filip Kostic (27) so kommen, dessen Vertrag sogar noch bis 2023 läuft und dessen Wechselabsichten durch die Coronakrise zunächst ausgebremst scheinen. „Er weiß, was er an Eintracht hat und will sicher nicht auf Teufel heraus wechseln“, glaubt Hübner. Sollte Kostic bleiben, werde er „ganz sicher“ auch weiter seine Leistung bringen.

Von Peppi Schmitt

Ungeachtet der schwierigen Situation nach dem Re-Start der Bundesliga sieht Bruno HübnerEintracht Frankfurt nicht in Abstiegsgefahr. Die Spieler Sebastian Rode und Kevin Trapp jedoch mahnen.


Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © Uwe Anspach/dpa

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