Vehs Mittel gegen Leichtfertigkeiten

Frankfurt (sp) - Arm Veh setzt am Montagabend beim Spiel bei Union Berlin auf Konstanz und wird die gleiche Elf auflaufen lassen wie zuletzt zu Hause gegen Dynamo Dresden.

„Normalerweise ändere ich nichts“, sagte der Trainer des Zweitligisten Eintracht Frankfurt am Freitag nach dem Training, bei dem die Startformation schon zusammengespielt hatte. Allerdings fehlte Benjamin Köhler (Migräne). Spätestens bis zum Sonntag soll der Mittelfeldspieler wieder dabei sein. Andernfalls wäre wohl Sonny Kittel erster Nachrücker. Die kurzfristigen Stammplatzgarantien schränkt Veh sowieso ein. „Wenn einer schludert, dann habe ich genug andere Möglichkeiten“, sagt er.

Doch Veh hat diese Woche bislang keine Nachlässigkeiten festgestellt. Alle Spieler seien „sehr konzentriert“, attestiert er den Profis. Die Ausgeglichenheit während der Trainingsspiele und der riesige Konkurrenzkampf helfe durchaus, Leichtfertigkeiten zu unterlassen. In der Hinrunde, so Veh, habe die Stammelf doch im Training „keinen Gegner“ gehabt. Soll heißen: Die A-Elf hatte keine Problem, gegen die Reservisten zu gewinnen, meist sogar sehr deutlich. Diese Leistungsunterschiede treten seit der Winterpause und den Veränderungen im Kader kaum noch auf. „Und das ist gut so“, sagt Veh, „zumindest die Trainingsspiele auf engem Raum bringen auch immer enge Ergebnisse.“

Kein Wunder, wenn in der vorübergehenden zweiten Garnitur so ehrgeizige Profis mitspielen wie gestern Torwart Thomas Kessler, Heiko Butscher, Matthias Lehmann, Sonny Kittel, Karim Matmour oder Rob Friend. Auf der Ausfallliste stehen aktuell nur der dritte Torwart Aykut Özer (Innenbandriss im Knie) und Martin Amedick, dessen Muskelverletzung aus dem Testspiel in Neu-Isenburg sich als Faserriss herausgestellt hat.

Quelle: op-online.de

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