Letztes Spiel der Hinrunde

Armin Veh will in Wolfsburg gewinnen

Frankfurt - Mit einem Sieg beim VfL Wolfsburg will Eintracht Frankfurt die erfolgreiche Hinrunde in der Bundesliga beenden. Trainer Armin Veh muss um den Einsatz von Heiko Butscher bangen, der erkrankt ist.

Mit einem Sieg im letzten Hinrundenspiel will Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt ein erfolgreiches Jahr 2012 ausklingen lassen. Beim Gastspiel des Tabellenfünften beim VfL Wolfsburg am Samstag (15.30 Uhr) vertraut Trainer Armin Veh dabei auf die Elf, die zuletzt Werder Bremen mit 4:1 besiegte. „Daraus mach' ich kein Geheimnis", sagte der 51-Jährige heute.

Lediglich der Einsatz des erkrankten Innenverteidigers Heiko Butscher ist fraglich. Für den 32-Jährigen besonders ärgerlich, lieferte er doch bei seinem Saisondebüt gegen Bremen eine tadellose Leistung ab. Fällt er aus, würde für den Routinier beim Tabellen-14. aus Wolfsburg der Norweger Vadim Demidov in die Anfangself rutschen. Der 17-Jährige Marc-Oliver Kempf ist laut Veh keine Alternative.

Klar ist für den Eintracht-Trainer jedoch die Zielsetzung für das letzte Spiel vor dem Weihnachtsurlaub: „Wir wollen gewinnen." Erst nach dem Spiel werde er eine Bilanz des Jahres 2012 ziehen, „sonst wäre die Hinrunde ja schon jetzt zu Ende", meinte Veh.

Auf Offensivfußball wie gegen Bremen sollen die gut 2300 mit nach Wolfsburg reisenden Eintracht-Anhänger auch zum Jahresabschluss nicht verzichten. „Wir sind keine Mannschaft, die sich hinten rein stellt - auch auswärts nicht", versprach Veh. Auf einen Sonderbewacher für den derzeit stark aufspielenden Wolfsburger Regisseur Diego will er verzichten: „Damit würden wir unser eigenes Spiel aufgeben."

Besondere Gefühle kommen vor dem Duell gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber bei Veh nicht auf. „Für mich ist das kein besonderes Spiel. Ich war zur falschen Zeit am falschen Ort", meinte er. Im Juli 2009 heuerte er als Nachfolger von Felix Magath bei den „Wölfen" an. Nach neun Pflichtspielen ohne Sieg wurde er am 25. Januar 2010 wieder entlassen.

dpa

Quelle: op-online.de

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