Eintracht lässt es gemütlich angehen

Frankfurt (sp) - Bruno Hübner hat derzeit viel zu tun. Der Sportdirektor der Frankfurter Eintracht muss Spieler abgeben, um neue Spieler holen zu können, er muss die finanziellen Vorgaben von Aufsichtsrat und Vorstand umsetzen, um die sportlichen Wünsche von Trainer Armin Veh erfüllen zu können.

Auch gestern war Hübner wieder unterwegs. Mit dem Verkauf von Theofanis Gekas, dessen Wechsel zu Samsunspor inzwischen perfekt ist, wurde lediglich ein Anfang gemacht. Weitere Abgänge sollen folgen. Vor allem der freigestellte Georgios Tzavellas, aber auch Habib Bellaid, Dominik Schmidt sowie der Brasilianer Caio stehen noch auf einer internen Abgabeliste.

Tzavellas hält sich bei seinem ehemaligen Klub Panionios Athen fit und wartet auf Angebote. Wie die Eintracht hat auch der Spieler großes Interesse daran, dass bald ein Transfer zustande kommt, will er doch unbedingt noch auf den Zug zur EM aufspringen. Wahrscheinlich ist auch ein Wechsel von Schmidt, der erst vor der Saison aus Bremen gekommen war, inzwischen aber zur Regionalligamannschaft geschickt worden ist. „Es gibt einige Anfragen“, sagt Sportchef Hübner. Dagegen sollen Marcel Titsch-Rivero und Marcos Alvarez, ebenfalls von Veh zur U 23 geschickt, wohl bleiben, um das Regionalligateam konkurrenzfähig zu halten.

Im Sommer hat die 2. Liga zwei Wochen vor der Bundesliga den Spielbetrieb aufgenommen. Was besonders den Bundesliga-Absteigern große Probleme bereitet hatte. Der Frühstart führt dazu, dass die zweite Saisonhälfte im Unterhaus nun später beginnt - nämlich zwei Wochen nach der Bundesliga. Für die Frankfurter geht es am 5. Februar mit dem Spiel gegen Eintracht Braunschweig weiter. Die etwas längere Pause führt dazu, dass die Vorbereitung diesmal in aller Ruhe erfolgen kann. „Wir brauchen nicht anfangen wie die Wahnsinnigen“, sagt Trainer Veh, „wir müssen noch nicht in die Vollen gehen.“

Quelle: op-online.de

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