Eintracht: „Realität ist manchmal grausam“

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Frust nach dem 0:1 gegen den SC Freiburg, von links: Ümit Korkmaz, Halil Altintop, Chris und Caio. Trainer Michael Skibbe suchte die Schuld für die zweite Heimniederlage der Saison vornehmlich beim Schiedsrichtergespann, das vor dem 0:1 eine Abseitsstellung übersehen hatte.

Frankfurt ‐ Es war knapp eine Stunde gespielt, als die Fans von Eintracht Frankfurt begannen, nach ihrem Liebling Caio zu rufen. Es war nach dem Abpfiff, als die Spieler der Eintracht sich von ihren Anhängern verabschieden wollten und mit einem wütenden Pfeifkonzert in die Kabine geschickt wurden. Von Peppi Schmitt

Es war alles wie im Frühjahr 2009, als die Fans die Nase voll hatten vom ungeliebten Trainer Friedhelm Funkel. Funkel ist seit mehr als einem Jahr fort, abgelöst von Michael Skibbe, dem die Herzen noch vor ein paar Monaten zugeflogen waren. Doch Niederlagen, insbesondere mit so schwachen Leistungen wie gegen den SC Freiburg, verzeiht das zahlende Publikum nicht, weder dem einen noch dem anderen Trainer. Die 0:1 (0:0)-Heimpleite hat zu Reaktionen geführt, die die Verantwortlichen beunruhigen müssen.

„Alle sind enttäuscht, die Spieler, der Trainer und natürlich die Fans“, sagte Skibbe, der sich mit dem Frust der Zuschauer aber nicht „weiter beschäftigen“ will.

Vorstandschef Heribert Bruchhagen beurteilte die Reaktionen von den Rängen so wie er sie auch vor eineinhalb Jahren beurteilt hatte: „Nach Niederlagen sind die Zuschauer sauer. Sprechchöre und Pfiffe sind dafür die Ventile“, sagte er und fügte später an: „Die Realität in der Bundesliga ist manchmal grausam.“

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Quelle: op-online.de

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