Eintracht setzt gegen HSV auf Angriff

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Während sich die Eintracht-Fans angesichts des derzeitigen Tabellenstandes schon richtig auf das nächste Spiel gegen den HSV freuen, wissen die Hamburger, dass es ein schweres Spiel gegen die Frankfurter werden könnte.

Frankfurt - Seit gefühlt zehn Jahren ist die Frankfurter Eintracht am Sonntag (15.30 Uhr) zum ersten Mal wieder am Spitzenspiel der Bundesliga beteiligt. Wenn die Frankfurter den Hamburger SV erwarten, spielt der Vierte gegen den Ersten. Von Josef Schmitt

Das ist eine sehr schöne Situation“, sagt Trainer Michael Skibbe vor dem Duell der zwei ungeschlagenen Teams. „Das hat sich die Mannschaft in den letzten vier Wochen erarbeitet“, meint der Coach, der ganz konkrete Erwartungen an seine Spieler hat: „Sie dürfen ganz frech auf den Platz gehen. Wir können in drei wichtigen Heimspielen in Folge zeigen, wie weit wir sind.“ Nach dem HSV gastieren im Pokal Alemannia Aachen und danach der VfB Stuttgart.

Die Tabellensituation will der Frankfurter Trainer dabei nicht überbewerten, „weil das nach fünf Spieltagen nur eine Momentaufnahme ist“. Dennoch würden sich alle Frankfurter mächtig auf das Spiel freuen. „Auch der HSV weiß, dass er vor einem sehr schwierigen Spiel steht“, glaubt Skibbe. Die Stärke der Eintracht sei unter anderem ihre Homogenität. So viele Spieler wie bei keinem anderen Bundesligaklub sind nach einer Erhebung der Fachzeitschrift „Kicker“ schon so lange dabei wie bei der Eintracht. Daran ist abzulesen, dass die Mannschaft unter Friedhelm Funkel kontinuierlich aufgebaut worden ist.

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Mit Skibbe soll nun der nächste Schritt folgen. Der Auftakt war vielversprechend. Jetzt stehen die nächsten schwierigen Aufgaben bevor. Für Skibbe kein Grund, das Licht unter den Scheffel zu stellen. Es sei nicht schwieriger gegen Hamburg zu spielen als gegen Nürnberg. „Wir wollen gerade gegen den HSV so frech, so offensiv und so aggressiv spielen, wie wir können.“ Auch deshalb will der Trainer mit dem Einbau des Brasilianers Caio die Offensive stärken. Den „bärenstarken Hamburgern“ müsse die Eintracht mit Mut begegnen. Skibbe: „Der HSV spielt schnell und kreativ, wir müssen versuchen, sie daran zu hindern.“

Die personelle Situation hat sich entspannt. Einzig der Einsatz von Kapitän Christoph Spycher wegen Rückenproblemen ist noch fraglich. Kann der Schweizer nicht eingesetzt werden, schlägt wohl die Stunde des Serben Nikola Petkovic.

Quelle: op-online.de

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