Eintracht spart erst und gibt dann aus

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Für Theofanis Gekas (links) gab Eintracht Frankfurts Finanzvorstand Thomas Pröckl (rechts) eine Million Euro für die Ablöse an Leverkusen frei.

Frankfurt ‐ Eintracht Frankfurt erhöht den Lizenzspieler-Etat für die neue Bundesliga-Saison um zwei Millionen Euro auf bis zu 28 Millionen. Von Ulrike John

Eintracht-Finanzvorstand Thomas Pröckl konnte Trainer Michael Skibbe die Wunschmannschaft präsentieren. Die Frankfurter planen jedoch mit einem Verlust von zwei Millionen Euro. Der zu erwartende Verlust soll durch Rücklagen aufgefangen werden. So war es auch 2009, als ein Minus von 1,7 Millionen Euro verbucht wurde. Der Vorstand hatte Skibbe unter anderem die Transfers von Georgios Tzavellas (1,2 Millionen Ablöse) und Theofanis Gekas (1 Million) genehmigt.

Wirtschaftlich schloss die seit zehn Jahren bestehende Fußball AG 2009 mit einem leicht gesunkenen Umsatz von 68,5 Millionen Euro ab. Die Verbindlichkeiten der Eintracht lagen zum Jahresende bei 10,5 Millionen Euro.

803.548 Besucher kamen in der abgelaufenen Runde, 47.268 durchschnittlich in den 17 Heimspielen. Für die neue Saison planen die Frankfurter mit 46.800 pro Heimpartie.

Quelle: op-online.de

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