Eintracht sucht noch einen Stürmer

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Zeitliche Ultimaten will Heribert Bruchhagen nicht stellen.

Frankfurt (sp) ‐ „Unsere Planungen sind weitgehend abgeschlossen“. Das hat Eintracht Frankfurts Vorstandschef Heribert Bruchhagen gestern bei einer Pressekonferenz anlässlich der Vorstellung des neuen Trikots gesagt.

Eine klare Aussage, die aber keine Klarheit zu den letzten offenen Fragen der Personalplanung gebracht hat. Denn nach wie vor ist offen, ob Halil Altintop und Marcel Heller weiter zum Kader gehören werden. Und nach wie vor konnte Bruchhagen nicht sagen, ob mit Habib Bellaid und Markus Steinhöfer zwei Spieler zur Eintracht zurückkehren werden, die in der letzten Saison ausgeliehen waren. „Trainer Michel Skibbe hat noch den Wunsch nach einem Stürmer“, sagte Bruchhagen. Dies könne Altintop sein - oder ein ganz anderer.

Zeitliche Ultimaten will der Frankfurter Verhandlungsführer nicht stellen. „Das wäre töricht“, sagt Bruchhagen. Mit Altintop bleibt die Eintracht also weiter im Gespräch, und mit Heller wird nächste Woche noch einmal konkret verhandelt. Dabei scheinen die Chancen, dass Heller bleibt, höher zu sein als bei Altintop.

Bruchhagen will Kaden noch verkleinern

Keine Zweifel ließ Bruchhagen, dass er den aktuell 29 Spieler umfassenden Kader noch verkleinern will. Namen ließ sich der Vorstandsvorsitzende nicht entlocken, doch ist es kein Geheimnis, dass die Eintracht Spielern wie Nikola Petkovic, Selim Teber oder Marcel Titsch-Rivero keine Steine in den Weg legen würde, wenn sie andere Klubs finden. Gleiches gilt auch für Bellaid und Steinhöfer. Offen bleibt auch die Zukunft der Rekonvaleszenten Ioannis Amanatidis, Aleksandar Vasoski und Zlatan Bajramovic. Während Amanatidis und Vasoski beim Auftakt am 5. Juli mit der Mannschaft trainieren wollen, hat Bajramovic den Klub bereits informiert, dass es mit einem schnellen Comeback nichts werden wird. Nach wie vor hat der bosnische Nationalspieler Probleme mit der operierten Ferse.

Alle 26.000 in den Verkauf gegebenen Dauerkarten sind abgesetzt

Trotz aller Unwägbarkeiten ist Bruchhagen „sehr zufrieden“, sowohl mit den sportlichen wie auch mit den wirtschaftlichen Planungen der neuen Saison. Alle 26.000 in den Verkauf gegebenen Dauerkarten sind abgesetzt, auch der Verkauf von Logen und Business-Seats laufe bestens. „Die unglaublich lange Bundesliga-Pause zwischen Mai und August hat sich nicht negativ ausgewirkt“, sagt Bruchhagen.

Quelle: op-online.de

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