Eintracht: Tanz am Zaun ist keine Pflicht

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Die Eintracht-Spieler feierten zuletzt ohne ihre Fans.

Frankfurt ‐ Das Verhältnis zwischen Mannschaft und Fans ist bei Eintracht Frankfurt derzeit das große Thema. Nachdem die Spieler nach dem 0:1 gegen Freiburg teilweise beleidigt und mit Bierbechern beworfen worden waren, hatten sie sich nach dem 2:0 gegen Nürnberg „revanchiert“ und waren nicht in die Fankurve gegangen. Von Peppi Schmitt

„Wir erwarten gegenseitigen Respekt“, begründete Trainer Michael Skibbe das Verhalten. Die Mannschaft hatte diese Zurückhaltung gemeinsam beschlossen.

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Der Vorstandsvorsitzende Heribert Bruchhagen sagt, das Verhältnis zwischen der Mannschaft und den Fans sei grundsätzlich „absolut in Ordnung“. Zudem hätten sich die Spieler von den Fans ja vom Spielfeld aus verabschiedet. „Damit muss es aber dann auch gut sein“, meint Bruchhagen. „Die Spieler müssen Spiele gewinnen, aber sie müssen nicht tanzen.“

Patrick Ochs, der gegen Nürnberg wegen einer Sperre fehlte, unterstützt das Verhalten der Kollegen: „Wir sind alle der Meinung, dass es an dem Tag auch keinen Grund dafür gab, großartig zu feiern“, sagte der Vizekapitän. Die Spieler würden zwar gerne in die Kurve gehen, „aber das machen wir am besten dann, wenn wir auch ein paar Spiele gewonnen haben.“ Ochs betonte aber auch, dass es nur eine kleine Gruppe war, von der die Mannschaft enttäuscht gewesen sei.

Quelle: op-online.de

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