Eintracht will Gekas verkaufen

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Theofanis Gekas

Frankfurt (sp) - Theofanis Gekas hat in dieser Saison sieben Tore für die Frankfurter Eintracht geschossen. Das ist gar nicht so schlecht, nur Alex Meier hat mit acht Treffern bisher besser abgeschnitten.

Und doch wäre die Eintracht froh, wenn sie Gekas in der winterlichen Transferperiode bis Ende Januar verkaufen könnte. Seit dem Heimspiel gegen die Spielvereinigung Greuther Fürth, als Gekas nicht nur schlecht gespielt hat, sondern auch extrem wenig gelaufen ist, angeblich fünf Kilometer weniger als der Fürther Mittelstürmer Olivier Occean, hat Trainer Armin Veh die Geduld mit dem 31 Jahre alten Griechen verloren.

Vertrag des griechischen Nationalspielers läuft aus

„Wenn das Angebot stimmt, würden wir ihn gehen lassen“, bestätigte nun Vorstandschef Heribert Bruchhagen nun. Nur bei einem Wechsel im Winter würde die Eintracht noch Ablöse erhalten für den griechischen Nationalspieler, dessen Vertrag im Sommer ausläuft. Auch Gekas hat Interesse an einem Wechsel, will er doch unbedingt mit der Nationalmannschaft im Sommer zur Europameisterschaft und dafür wäre es schädlich, würde er die nächsten Monate auf der Bank verbringen. Viel Arbeit also für Berater Paul Koutsoliakos, der auch für den zweiten Griechen im Kader, Verteidiger Georgios Tzavellas, einen Verein sucht.

Erstes Angebot von Samsunspor zu gering

Ein erstes Angebot für Gekas vom türkischen Klub Samsunspor hat die Eintracht allerdings abgelehnt. „Das kam nicht in Frage“, sagt Bruchhagen. Denn verschenken will die Eintracht den Stürmer nicht. Und so wird Gekas beim Trainingsauftakt am Samstagvormittag dabei sein. Dann ist für die meisten Stammspieler der Urlaub vorbei, während die Reservisten schon heute und morgen die Eintracht bei den Hallenturnieren in Mannheim und Frankfurt vertreten werden.

Verlängerten Urlaub haben Bamba Anderson und Mohamadou Idrissou, die im Dezember operiert worden waren. „Alles ist gutgegangen“, sagt Trainer Veh, „beiden geht es gut, wir können bald mit ihnen rechnen.“ Im Laufe der nächsten Woche sollen der Abwehrspieler und der Stürmer nach Frankfurt zurückkehren und dann mit ins Trainingslager nach Katar reisen. Da könnte dann schon ein neuer Spieler dabei sein. Der Freiburger Heiko Butscher, der Leverkusener Hanno Balitsch und der ehemalige Frankfurter Patrick Ochs (Wolfsburg) sind dabei kein Thema. Sportdirektor Bruno Hübner und der Trainer haben einen „ganz anderen Spieler“ im Kopf.

Quelle: op-online.de

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