Eintracht will Hilfe aus Manchester

Manchester City
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Sportdirektor Bruno Hübner schaut sich nicht nur das Champions-League-Spiel zwischen Manchester City und Bayern München an, sondern will auch Gespräche über eine mögliche Kooperation führen.

Frankfurt (sp) - Heute Vormittag wird Bruno Hübner nach Manchester fliegen. Der Sportdirektor der Frankfurter Eintracht wird dort nicht nur das Champions-League-Spiel zwischen Manchester City und Bayern München anschauen, sondern auch mit Vertreten eines der reichsten Klubs der Welt Gespräche über eine mögliche Kooperation führen.

„Aber nicht dass jemand denkt, wir hätten nun einen Scheich gefunden, der uns viel Geld gibt“, baut Hübner zu großen Erwartungen vor. Scheich Mansour bin Zayed Al Nahyan, der bei den „Citizens“ 2008 für 185 Millionen Euro die Mehrheitsanteile erworben hat, wird sein Geld weiter bei Manchester City investieren. Zu einer Zusammenarbeit zwischen dem Tabellenführer der Premier League und dem Spitzenteam der 2. Bundesliga aber soll es kommen. Manchester City sucht in vielen Ländern Kooperationspartner, in Deutschland könnte dies die Eintracht sein. Hübners Gesprächspartner wird Fergal Harkin sein, Chef von Manchesters Abteilung „football-partnerships“.

Der Frankfurter Manager sieht viele Möglichkeiten einer Zusammenarbeit. „Man City hat eine große Scout-Abteilung, davon könnten wir bei einer Zusammenarbeit profitieren“, glaubt Hübner, „es gibt auch die Möglichkeit, das eine oder andere Talent mal hier oder da mittrainieren zu lassen.“ Bevor Hübner am Donnerstag zurückkehrt, will er abgeklopft haben, welche „Synergieeffekte“ möglich sind.

Quelle: op-online.de

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