Erwin Hoffer und Martin Lanig überzeugen

Einwechslungen als Volltreffer

Frankfurt (sp) - Erwin „Jimmy“ Hoffer ist Warten gewohnt, ob bei seinem Hobby, dem Angeln, oder seinem Beruf, dem Profifußball. Dem Österreicher fällt es nicht schwer, Geduld aufzubringen.

Als einer der Letzten von zwölf Neuzugängen der Frankfurter Eintracht wurde Hoffer erst spät im Sommer unter Vertrag genommen. Die Vorbereitung war schon in der heißen Phase, als sich die Eintracht mit dem SSC Neapel über ein weiteres Leihgeschäft einigte. „In richtig guter Verfassung“ habe sich Hoffer präsentiert, lobte der Trainer Armin Veh. Dann hat Hoffer wieder warten müssen.

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Eintracht Frankfurt gewinnt gegen Nürnberg

An den ersten drei Spieltagen spielte er nur fünf Minuten. Als er beim Auswärtsspiel in Nürnberg nach 20 Minuten für den verletzten Olivier Occean in die Partie kam, schien dies eine Schwächung für die Eintracht zu sein. Das Gegenteil war der Fall. Hoffer spielte stark und erzielte mit seinem zweiten Ballkontakt das 1:0. „Mir fällt es nicht schwer, in ein Spiel zu kommen“, sagte er. Hoffer rannte danach wie aufgedreht. Kurz vor Schluss wurde er wieder ausgewechselt. Eigentlich ist so etwas wie die „Höchststrafe“. Nicht so für Hoffer. „Es war ein taktischer Wechsel“, sagte Veh.

Wie Hoffer war auch die zweite aus der Not geborene Einwechslung ein Treffer. Martin Lanig kam für den verletzten Pirmin Schwegler. „Ohne Warmlaufen ist das schwierig“, sagte er, „ich bin froh, dass es einigermaßen geklappt hat.“ Das ist untertrieben, Lanig gewann viele Zweikämpfe, trat ballsicher auf, kam aber beim Gegentor von Polter knapp zu spät. „Ich bin einfach froh, hier zu spielen“, sagte der 28 Jahre alte Mittelfeldspieler.

Quelle: op-online.de

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