Falsches Spiel der Eintracht mit Theofanis Gekas?

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Theofanis Gekas

Frankfurt - Wer im ersten Saisonspiel aus einem 0:2 noch ein 3:2 macht, sollte eigentlich gut Lachen haben. Bei der Frankfurter Eintracht herrscht aber trotz des Sieges gegen Fürth keineswegs eitel Sonnenschein. Von Peppi Schmitt

Den Zweitligisten plagen vor dem Heimspiel am Montag (20.15 Uhr) gegen den FC St. Pauli Personalsorgen. Zudem gibt es Ärger um den gegen Fürth erst in der Nachspielzeit eingewechselten Stürmer Theofanis Gekas.

„Der Spieler muss sich doch verarscht vorkommen“, sagt Gekas’ Paul Koutsoliakos, der nach dem Abstieg von Eintracht-Vorstandsboss Heribert Bruchhagen gebeten worden sei, darauf hinzuwirken, dass Gekas nicht von der Klausel Gebrauch mache, die es ihm ermöglicht hätte, den Verein für eine Millionen Euro zu verlassen.

Inzwischen ist die Frist abgelaufen. Dem Spieler sei vermittelt worden, „dass er gebraucht wird für den Wiederaufstieg“, sagt Koutsoliakos. Heute gibt es keine klaren Bekenntnisse mehr zu Gekas. Es ist nicht einmal ausgeschlossen, dass er zu den Spielern gehört, die noch in der laufenden Transferperiode verkauft werden sollen. „So ganz ruhig wird er nicht bleiben, wenn sich die Situation nicht ändert“, sagt sein Berater.

Zur Beruhigung trägt derzeit auch die Personalsitution nicht bei. So wurde für den zum VfL Wolfsburg gewechselten Innenverteidiger Marco Russ bislang noch kein Ersatz verpflichtet. Laut Sportdirektor Bruno Hübner gibt es zwar „drei Kandidaten“, eine Entscheidung wird aber wohl erst nach dem Pokalspiel in Halle fallen.

Den Platz von Russ in der Innenverteidigung wird vorerst wohl Ricardo Clark einnehmen. „Er macht seine Sache ganz gut“, lobt Trainer Armin Veh, der noch um den Einsatz von Alexander Meier (Einblutung in der Wade) sowie Matthias Lehmann bangt. Der Zugang vom FC St. Pauli droht aufgrund einer Zerrung im Oberschenkel ausgerechnet für das Spiel gegen seinen Ex-Verein auszufallen.

Quelle: op-online.de

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