Meier meldet sich fit

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Die Fans von Dynamo Dresden halten nicht viel von der Aussperrung.

Frankfurt (vum) - Der Einsatz von Alex Meier im Zweitliga-Duell der Frankfurter Eintracht gegen Dynamo Dresden am Freitag (18 Uhr/Sky) ist nicht gefährdet.

Der mit zwölf Treffern beste Schütze der Eintracht hat am Mittwoch wieder am Mannschaftstraining der Eintracht teilgenommen. Der Mittelfeldspieler hatte tags zuvor wegen Schmerzen im Knie ausgesetzt. Sein Einsatz gegen Dresden sei nicht gefährdet, so Trainer Armin Veh.

Von offizieller Seite verboten ist dagegen ein Mitwirken Dresdner Fans. Das DFB-Bundesgericht hatte die Sachsen nach den Ausschreitungen im Pokalspiel bei Borussia Dortmund am 25. Oktober (0:2) zu einem „Geisterspiel“ gegen den FC Ingolstadt und zum Ausschluss der eigenen Fans beim Gastspiel in Frankfurt verurteilt.

Der Klub will nun mit einem Public-Viewing-Angebot im eigenen Stadion die Fans von der Reise nach Frankfurt abhalten. Das Angebot richtet sich an rund 10.000 Anhänger. „Wir hoffen, dass unsere Fans nicht dorthin fahren und sich bewusst sind, dass wir unter besonderer Beobachtung stehen“, sagte Dynamo-Sprecher Enrico Bach.

Auch die Eintracht kennt die Problematik gewaltbereiter Fans zur Genüge und will mit einer ungewöhnlichen Aktion eine Verhaltensänderung bewirken. Jede in Zukunft vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gegen den Verein verhängte Geldstrafe in Zusammenhang mit einem Fehlverhalten der Anhänger verringert eine bereitgestellte Spendensumme von 50.000 Euro an die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS). Mit diesem Betrag könnten laut Verein 1000 Typisierungen finanziert werden. „Wir nehmen die Leute mit in die Verantwortung“, sagte das für die Fanbelange zuständige Vorstandsmitglied Klaus Lötzbeier.

Der Aufstiegsanwärter wurde in dieser Saison bereits zu Geldstrafen von insgesamt 57.000 Euro verurteilt. Appelle zum Gewaltverzicht fruchteten nicht.

Quelle: op-online.de

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